Im europaweiten Kampf gegen Ausgrenzung bieten Berliner Vereine
1.000 weitere Freimitgliedschaften an
Der LSB will die aktuelle Forderung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes nach weitgehend kostenfreien öffentlichen Angeboten für Kinder von Hartz-IV-Empfängern unterstützen. Zum beginnenden Europäischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung ist das Programm 'Kids in die Sportklubs' der LSB-Sportjugend noch einmal kräftig aufgestockt worden. 1.800 Jugendliche aus bedürftigen Familien sind in den 15 Monaten seit Programmstart bereits in die Sportvereine der Stadt vermittelt worden. Klubs in allen Bezirken beteiligen sich an der Kampagne, den Mitgliedsbeitrag von monatlich bis zu zehn Euro pro Kopf übernehmen Sponsoren. Die Mittel dafür bringen Europäischer Sozialfonds, Jugend- und Familienstiftung Berlin, degewo, DKB-Bank und Senatsbildungsverwaltung auf.
Für 2010 hält der Berliner Sport nun 1.000 weitere Mitgliedschaften bereit, einzige Bedingung ist der Nachweis der Bedürftigkeit. LSB-Präsident Klaus Böger ermuntert Kinder und Jugendliche, sich bei den Vereinen ihrer Umgebung über Mitmachmöglichkeiten zu erkundigen: "Mehr als 150 Klubs sind bereits beteiligt, da wird sich für jeden Geschmack etwas finden lassen. Das Engagement der Beteiligten kann nicht hoch genug gelobt werden." Auch entspreche das Programm der Forderung von Experten, bedürftigen Familien statt zusätzlichem Bargeld vermehrt Sachleistungen zukommen zu lassen. Nähere Informationen über Telefon 30 002-116 oder -166. (Ursprungsfassung vom 25. Februar 2010)


