Fast 60 Kinder der dritten und vierten Klassen hatten besonders sportliche Osterferien: Sie machten mit bei den Multisportferiencamps im Sportforum Berlin in Hohenschönhausen und im Olympiapark – im Rahmen des LSB-Projekts „Berlin hat Leistungssporttalent“, gefördert von den Senatsverwaltungen für Inneres und Sport sowie Bildung, Jugend und Familie.
Die Schüler*innen hatten zuvor beim Deutschen Motorik-Test überdurchschnittliche Ergebnisse erreicht und deshalb an den Talentiaden von BERLIN HAT TALENT teilgenommen. Die sportlichsten Kinder konnten nun an den Camps teilnehmen – zwei Drittel von ihnen waren Mädchen. Ziel der Camps: den Schüler*innen die Vielfalt der Sportarten näherbringen, ihre Talente herausfinden und weiterentwickeln.
In der Judo-Halle in Hohenschönhausen konnten sie sich unter Anleitung von Trainern bei Reaktions- und Kontaktspielen im Judo ausprobieren konnten. Leichtathletik- Landestrainer Felix Skibbe stellte seine Sportart vor – vor allem Stabhochsprung begeisterte die Kinder. Kanu- Landestrainer Malte Weinknecht sorgte für Spaß und neue Bewegungserfahrungen durch Kanurennsport. Die Trainer*innen der Thunder Lightnings und der Berlin Kobras luden ein zum Mitmachen bei Football bzw. Flag Football.
Ein Highlight war der Ausflug in den Mellowpark. Dort konnten die Kinder unter Anleitung von Landestrainer Jan Bekurtz auf der BMX- Bahn ihre Grenzen austesten und sie wurden mit der Zeit immer mutiger und selbstbewusster.
In der Rudolf Harbig Halle am Rande des Olympiaparks trainierte Leichtathletik- Sichtungstrainer Scott Davis die Jungen und Mädchen im Rennen, Springen und Werfen. Schlagen und Fangen – das stand auf dem Programm bei den Softballern der Berlin Ravens. Auch beim Volleyball stellten Schüler*innen ihr Talent unter Beweis. Ein Highlight für die Camp-Teilnehmer*innen war der Besuch der erfolgreichen Ringer aus Pankow.
Dank gilt den Landes- und Honorartrainer*innen und den Talentscouts, die die beiden Multisportferiencamps im Sportforum Berlin und im Olympiapark begleitet und organisiert haben.
Florian Brill
