Durch die Bewerbung und noch stärker durch eine Ausrichtung der Spiele entstehen ganz neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Sports wie auch der ganzen Stadt und seiner Partnerregionen.
„Der Berliner Sport geht schon jetzt gestärkt aus dem Bewerbungsprozess hervor. Für uns steht fest: Berlin gewinnt mit Olympia und den Paralympics. Parteiübergreifend wurden die Forderungen der Volksinitiative des Landessportbunds Berlin unterstützt. Die Feststellung des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner, dass im vergangenen Jahrzehnt viel zu wenig Geld in die Sportinfrastruktur gesteckt wurde, muss jetzt in einem tatkräftigen Handeln münden. Dass die Berliner Grünen entgegen ihren Parteifreunden bundesweit gegen eine Olympiabewerbung sind, entlässt sie dabei nicht aus ihrer Verantwortung für die sporttreibenden Berlinerinnen und Berliner“, sagt LSB-Präsident Thomas Härtel.
Der Beschluss des Abgeordnetenhauses zur Volksinitiative des Landessportbunds Berlin ist das eindeutige Bekenntnis, den Sport in Berlin für alle gesellschaftlichen Gruppen zu fördern und für Kinder – vor allem in den Schulen – ein tägliches Sportangebot anzubieten, der Sanierung und dem Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern in Berlin hohe Priorität und finanzielle Absicherung zu gewährleisten, einen Fonds einzurichten, der direkt in den Breitensport investiert, und ehrenamtliches Engagement im Sport und über den Sport hinaus zu erleichtern.
Der Beschluss verpflichtet den kommenden Senat, angesichts des Bewegungsmangels in der Gesellschaft, des milliardenschweren Sanierungsstaus bei Berliner Sportanlagen und der hohen Herausforderungen, denen sich Sportvereine und ehrenamtlich Engagierte ausgesetzt sehen, zu schnellem Handeln.
Foto: Kulturprojekte Berlin GmbH
