Insgesamt umfasst das deutsche Aufgebot für die 12. World Games in Chengdu 214 Athletinnen (108 Frauen, 106 Männer), die in 25 der 34 Sportarten antreten.
Unter den deutschen Sportler*innen sind auch zahlreiche Athletinnen aus Berliner Vereinen:
• Martin Horn (BC International Berlin, Billard)
• Johanna Katharina Schikora (TC fez Berlin, Flossenschwimmen)
• Timon Lützow (Berliner TS, Faustball)
• Arne Linus Beckmann, René Kirchhoff, Hannah Elisa Kunz (KSVH Berlin, Kanu-Polo)
• Julian Prescher, Esra Özbay (KCNW Berlin, Kanu-Polo)
• John Greenwald, Paul Herkens, David Metzger, Annika Prien, Conrad Schlör (TiB 1848 Berlin, Ultimate Frisbee)
World Games – Sportarten jenseits des olympischen Rampenlichts
Vom 7. bis 17. August 2025 verwandelt sich die chinesische 20-Millionen-Metropole Chengdu in das Zentrum der nicht-olympischen Sommersportarten. Rund 5.000 Athletinnen aus mehr als 100 Nationen treten in Disziplinen wie Tauziehen, Cheerleading, Rettungsschwimmen, Klettern oder Muaythai an. Ursprünglich waren 35 Sportarten geplant, nach dem Ausfall von Rollstuhlrugby stehen nun 34 auf dem Programm – darunter auch Billard, Faustball, Kanu-Polo, Flossenschwimmen und Frisbeesport, in denen Berliner Sportlerinnen vertreten sind. Anders als bei den Olympischen Spielen werden die Teams nicht von den nationalen Dachverbänden, sondern von den jeweiligen internationalen Fachverbänden nominiert.
Deutsche Medaillenhoffnungen und Bilanz
Bei der letzten Austragung 2022 in Birmingham (USA) gewann Deutschland die Medaillenwertung mit 24 Gold-, 7 Silber- und 15 Bronzemedaillen deutlich vor den USA und der Ukraine. Auch in Chengdu rechnet sich das Team Chancen auf vordere Platzierungen aus – auch wenn die Konkurrenz aus Gastgeberland China in diesem Jahr besonders stark eingeschätzt wird.
Wo kann man zuschauen?
Alle Wettkämpfe werden kostenlos und live auf einer Streaming-Plattform übertragen – mit bis zu 18 parallelen Streams. Nach einer einmaligen Anmeldung ist die Nutzung uneingeschränkt möglich.
