Freundschaften schließen – Miteinander leben

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Vor 60 Jahren wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel wieder aufgenommen. Seit 1969 besteht der Austausch zwischen dem Landessportbund Berlin und Jerusalem.

Jugendliche aus beiden Städten besuchen sich, sind gemeinsam in ihren Sportarten aktiv. Sport verbindet – in diesem Fall ganz tatkräftig. Die Jugendlichen lernen sich nicht nur gegenseitig kennen und erfahren viel über die Trainingsmethoden ihrer Gäste. Sie lernen vor allem auch die Kultur kennen, das Alltagsleben, das politische Geschehen in ihren Gastgeberland.

„Über den Sport entstehen ganz viele Begegnung, entstehen Gespräche, entsteht ein Austausch, der weit über den Sport hinaus reicht“, sagt LSB-Direktor Friedhard Teuffel in einem Film, den der LSB zum Jubiläumsjahr der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen gedreht und auf YouTube eingestellt hat.  „Am Anfang ist der Sport und am Ende ist die Freundschaft“, sagt Teuffel.

„1965 starteten die Beziehungen zwischen – damals – der Bundesrepublik Deutschland und Israel“ erinnert sich Dietrich Dolgner, ehemaliger LSB-Organisationsreferent, in dem Film. Während des Besuches einer israelischen Delegation in Berlin hatten sich Jakob Gil und der ehemalige LSB-Präsident Gerhard Schlegel kennengelernt. Die beiden seien auf die Idee gekommen, erinnert sich Dolgner, die Beziehungen beider Länder über die Begegnung von Jugendlichen im Sport zu verbessern. Dolgner: „Es ist ein geniales Vehikel. Das müsste erfunden werden, wenn es das nicht schon so lange gäbe.“

Hier geht es zum Film.