Zum ersten Mal fand das traditionelle Familiensportfest des LSB am Wochenende auf dem Gelände des Sportforums Berlin in Hohenschönhausen statt – ebenso wie die ersten Berliner Jugendfinals. Zehn Berliner Sportverbände kürten an beiden Tagen ihre Berliner Meisterinnen und Meister.
„Wenn hier im Sportforum, wo der größte Olympiastützpunkt Deutschlands zuhause ist, die Nachwuchssportler*innen aus unserer Stadt ihre Meisterschaften austragen, sie auf einer Medal-Plaza ihre Medaillen bekommen und dann trotz ungemütlichem April-Wetter mehr als 30.000 Menschen hier ein sportliches Fest feiern, dann ist unser Motto für die Berliner Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele sichtbar geworden: Gebt die Spiele den Kindern, das haben wir hier zwei Tage lang erlebt“, sagt LSB-Präsident Thomas Härtel.
Gut 100 Aktionen von Berliner Sportvereinen und Sportverbänden haben Tausenden Kinder mit ihren Eltern und vielen weiteren Besuchern gezeigt, was der Berliner Sport zu bieten hat. „Die Vielfalt war begeisternd und die Atmosphäre hat vielen Lust gemacht, in einen Sportverein zu gehen. Das Familiensportfest hat in diesem Jahr in Verbindung mit den Jugendfinals besonders gezeigt, dass Berlin wirklich die Sportmetropole ist“, sagt Thomas Härtel.
Wie aktiv die Berliner*innen die Bewerbung unterstützen, zeigte der Fackellauf „Run for Olympia“. Einmal für 100 Meter die Fackel zu tragen, zog die Besucher*innen magnetisch an. „Unser Ziel war es, zusammengerechnet die Strecke quer durch Berlin entlang der geplanten olympischen und paralympischen Sportstätten zu laufen. Das haben wir deutlich übertroffen. Hier im Sportforum sind mehr als 1.000 Menschen für die Spiele gelaufen. Mehr als 100 Kilometer, das ist eine Goldmedaille wert“, stellt LSB-Direktor Friedhard Teuffel fest.
Sportsenatorin Iris Spranger sagt: „Mein Haus hat das Familiensportfest des LSB mit 75.000 Euro gefördert. Es war auch in diesem Jahr ein Aushängeschild für den Berliner Sport. Das Motto ‚Sport treiben und Sport erleben‘ ist voll aufgegangen. In den Berliner Jugendfinals wurden echte sportliche Vorbilder sichtbar. Über den LSB erhalten die 2.300 Berliner Sportvereine in der aktuellen Fördervereinbarung bis 2029 mehr als 70 Millionen Euro. Das Familiensportfest ist nur ein Beispiel dafür, dass dies sehr gut angelegtes Geld für den Zusammenhalt in unserer Stadt ist. Der heutige Tag war eine hervorragende Werbung für unsere nationale Bewerbung BERLIN+ um Olympische und Paralympische Spiele, in der es uns immer um die Verbindung von Breiten-, Leistungs- und auch Inklusionssport geht.“
Das Familiensportfest des LSB Berlin findet jedes Jahr im Sommer statt, mittlerweile im jährlichen Wechsel an einem zentralen Standort und dem dezentralen Familiensportfest mit mehreren Standorten in vielen Berliner Bezirken. „Tatsächlich ist das Familiensportfest ein Schaufenster für die Breite des Berliner Sports und auch dafür, wie wichtig Sport für Familien und Jugendliche ist. Er fördert Gemeinschaft, er bringt Menschen zusammen, wie auch hier im Sportforum zu sehen war. Das alles friedlich und mit viel Lachen. Deshalb verbinden wir als LSB mit der Bewerbung um die Spiele auch immer die Forderung nach einer modernen Sportinfrastruktur mit funktionierenden Sportstätten, die den Bedürfnissen der Berliner*innen gerecht werden, sich zu bewegen und gesund zu halten. Das Familiensportfest beweist, wie groß der Bedarf dafür ist. Mit den Spielen gewinnt Berlin, weil mit den Spielen diese Projekte umgesetzt werden können“, erklärt Thomas Härtel.
Fotos: Citypress




