Wir sind tief erschüttert über den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen sowie allen, die diese Gewalttat miterleben mussten.
Der Christopher Street Day steht für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander. Dass eine Veranstaltung, die für die Sichtbarkeit und Gleichberechtigung queerer Menschen steht, Ziel eines solchen Anschlags geworden ist, macht tief betroffen.
Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin: „Unsere Sportvereine sind Orte der Begegnung, des Respekts und der Gemeinschaft. Gerade in Zeiten, in denen Hass und Ausgrenzung sichtbar werden, kommt dem Sport eine besondere Verantwortung zu. Wir setzen uns weiterhin gemeinsam mit unseren Vereinen und unseren Partnern mit Nachdruck für Vielfalt, ein respektvolles Miteinander und einen diskriminierungsfreien Sport ein.“
Erst vor wenigen Wochen hat der Landessportbund Berlin die Charta für geschlechtliche Vielfalt im Sport unterzeichnet und die Zusammenarbeit mit dem LSVD – Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg weiter intensiviert. Sport soll für alle Menschen ein sicherer Ort bleiben – unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.
Florian Winkler-Schwarz, Geschäftsführer des LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e.V.: „Wer Queerfeindlichkeit schürt, schafft ein Klima, in dem Gewalt wächst. Der Schutz queerer Menschen ist keine Nebensache, sondern ein Auftrag unserer Demokratie an uns alle. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen.“
