Großer Stern des Sports in Silber für Pfeffersport

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Berliner Verein gewinnt mit dem Projekt FAIR FRIENDS

Engagement wirkt weit über den sportlichen Bereich hinaus. Der Pfeffersport e. V. wurde fürsein Projekt „FAIR FRIENDS 2023/24: Fußball und sportliche Begegnung als Brücke für Bildung und Demokratie“ mit dem Großen Stern des Sports in Silber in Berlin ausgezeichnet.

Der Preis wird gemeinsam von der Berliner Volksbank und dem Landessportbund Berlin verliehen und würdigt den Einsatz des Vereins für gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Werte. Die Siegprämie beträgt 4.000 Euro. Der Verein qualifiziert sich damit für das Bundesfinale und hat die Chance, den Großen Stern des Sports in Gold zu gewinnen.

Iris Spranger, Sportsenatorin des Landes Berlin, betont die gesellschaftliche Bedeutung des Wettbewerbs: „Diese Auszeichnung ist Deutschlands bedeutendste Ehrung für das gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen. Die herausragenden Ideen, die über diesenWettbewerb verwirklicht werden, beeindrucken mich Jahr für Jahr aufs Neue. Die Vereine und ihre Projekte fördern das Miteinander in unserer Stadt in besonderer Weise. Sie treiben wichtige Themen wie Integration, Inklusion und aktive Teilhabe voran, schaffen Orte der Gemeinschaft und eine Kultur gegenseitiger Verantwortung und Verständigung. Damit stehen sie beispielhaft für die verbindende und sinnstiftende Kraft des Sports.“

Insgesamt wurden sechs Berliner Sportvereine am 10. November 2025 im Rahmen einerfeierlichen Preisverleihung im Bärensaal im Alten Stadthaus ausgezeichnet.

Platz 2 und 2.500 Euro Preisgeld erhält der Sport-Gesundheitspark Berlin e. V. für das Projekt „SGP – Gemeinsam gesund bewegen“, das mit einer App niedrigschwellige Bewegungsangebote für alle Altersgruppen schafft.

Platz 3 und 1.500 Euro Preisgeld geht an den TSV Spandau 1860 e. V. für das Projekt „Die Welt des TSV Spandau – Gemeinsam für Inklusion und Integration im Sport“, das Vielfalt und Teilhabe im Verein fördert.

Drei weitere Vereine erhalten einen mit jeweils 500 Euro dotierten Förderpreis:

  • Füchse Berlin Reinickendorf e. V. Abteilung Goalball für „Goalball goes Schule“, ein inklusives Sportangebot für Kinder mit und ohne Sehbeeinträchtigung.
  • SC Tegeler Forst e. V. für „Dein Sprung für die Krebsforschung“, ein Projekt zur Förderung von Sport und Wissenschaft.Seite 2 für „Fußball für alle – egal wie alt, egal was zwickt!“, ein generationenübergreifendes Bewegungsangebot.
  • TSV Mariendorf 1897 e. V. für „Fußball für alle – egal wie alt, egal was zwickt!“, ein generationenübergreifendes Bewegungsangebot.

Martina Palte, Mitglied des Vorstands der Berliner Volksbank: „Seit zwei Jahrzehnten begleiten wir als Berliner Volksbank die ‚Sterne des Sports‘ in Berlin – und jedes Jahr aufs Neue sind wir beeindruckt von der Innovationskraft und dem gesellschaftlichen Weitblick der Vereine. Die diesjährigen Projekte zeigen, wie Sport als Plattform für Bildung, Gesundheit und Zusammenhalt wirkt. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch verlässliche Partner. Genau dafür stehen wir. Unser besonderer Glückwunsch gilt demPfeffersport e. V. – wir drücken fest die Daumen für das Bundesfinale!“

Claudia Zinke, Vizepräsidentin für Sportentwicklung, Breiten- und Freizeitsport des Landessportbunds Berlin: „Die ‚Sterne des Sports‘ machen sichtbar, was Sportvereine leisten – weit über den Sport hinaus. Sie fördern das gesellschaftliche Miteinander, Integration und Inklusion und packen gesellschaftliche Herausforderungen an – mit viel ehrenamtlicher Arbeit. Sie sind für die Stärkung unserer Gesellschaft unverzichtbar. Ihr Engagement verdient öffentliche Anerkennung.“

Die Berliner Volksbank beteiligt sich bereits zum 20. Mal am Wettbewerb „Sterne des Sports“, der vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken unddem Deutschen Olympischen Sportbund initiiert wird. In diesem Jahr stellte die Bank insgesamt 9.500 Euro für die Auszeichnungen in Berlin zur Verfügung.

Foto-Credit: Marcel Schwickerath