LSB-Präsident Härtel: "Berlin+ hat ein sehr großes Plus"

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Mit einem starken, nachhaltigen und authentischen Konzept geht Berlin auf die Zielgerade des nationalen Wettbewerbs um Olympische und Paralympische Spiele.

Nach dem Senatsbeschluss für das Konzept sagt Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin (LSB): „Berlin+ hat ein sehr großes Plus. Das Berliner Konzept für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele beinhaltet nicht nur ein starkes Sportstättenkonzept mit kurzen Wegen und der engen Verzahnung mit den östlichen Bundesländern. Berlin+ steht vor allem auch für die Verbesserung der Sportinfrastruktur in Berlin, insbesondere auch mit Blick auf Schwimmbäder. Die Fähigkeit schwimmen zu können, ist elementar für Kinder. Es geht um eine Generation S, eine Generation Sport, die von den Spielen dauerhaft profitieren wird. Und die Spiele sind auch ein Hebel, damit Inklusion in unserer Stadt Normalität wird. Dadurch wird die Bewerbung wirklich zu Berlin+. Das Konzept verspricht allen Besucher*innen der Spiele und den Athlet*innen ein besonderes Erlebnis in einer internationalen Metropole, die Verbindung von Sport, Kultur und Weltstadt-Flair. Und für die Berliner*innen wird eine Sportlandschaft bleiben, die ihnen ein aktives Leben in einer echten Sportmetropole nachhaltig ermöglicht.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte der LSB Berlin mit seiner Volksinitiative „Die Spiele für Berlin“ rund 30.000 Unterschriften für eine Berliner Bewerbung gesammelt. Die Volksinitiative beinhaltete neben dem Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses, der nun am 21. Mai erfolgen soll, vier inhaltliche Forderungen:

  • Priorität und finanzielle Absicherung für Sanierung und Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern und Berücksichtigung von Sportstätten bei der Planung von Quartieren von Beginn an
  • ein tägliches Sportangebot für alle Berliner Kinder in den Schulen
  • Förderung des Sports für alle gesellschaftlichen Gruppen und Entlastung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements
  • Einrichtung eines Fonds für den Breitensport, aus dem Projekte der Infrastruktur, aber auch Personal gefördert werden können

„Das Konzept beinhaltet die Kernpunkte der Forderungen des LSB, insbesondere den Fokus auf die sportliche Zukunft von Kindern und Jugendlichen. Damit wird der Sport für alle mit nachhaltigen Wirkungen auf den Berliner Sport in das Zentrum gerückt“, sagt Härtel: „Die Bürgercharta der Bewerbung verdeutlicht, was uns als LSB von Beginn an im dem Prozess sehr wichtig war, nämlich die Meinungen der Berliner und Berlinerinnen einzubeziehen. Ihre Anregungen sowohl bei der Volksinitiative als auch bei den Beteiligungsformaten, wie auch die jüngste repräsentative Umfrage, haben klar gezeigt, dass eine Mehrheit für die Spiele ist. Die Sportbegeisterung ist groß in Berlin, aber auch die Erwartungen daran, mit den Spielen Verbesserungen für den Berliner Sport zu erreichen. Mit dem Konzept Berlin+ sind die Voraussetzungen geschaffen und wir können mit Optimismus und Selbstvertrauen in den DOSB-Entscheidungsprozess gehen.“

Deutlich wird dies auch durch die Idee der Eröffnungsfeier auf dem Tempelhofer Feld und die Absicht, dort die Trendsportarten auszurichten. „Das drückt aus, wie die Berliner*innen das Tempelhofer Feld auch alltäglich als großes Sportareal nutzen. Wenn sich dort die Sportler*innen aus aller Welt zur Eröffnung der Spiele treffen und viele Menschen dabei sein können, hat das auch einen großen Symbolwert“,  sagt Thomas Härtel.