Olympische und Paralympische Spiele fest im Blick

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Beim Saisonauftakt der Sportmetropole Berlin konnte Svenja Brunckhorst, Olympiasiegerin 2024 im 3x3 Basketball und Managerin für Mädchen- und Frauenbasketball bei Alba Berlin, ihre Begeisterung nicht verhehlen.

„Ich bin vor gut einem Jahr direkt von unserem Olympiasieg in Paris nach Berlin gekommen. Ich nehme die Stadt als DIE deutsche Sportmetropole wahr. Tagtäglich erlebe ich bei ALBA BERLIN, wie viel Sportbegeisterung von Kita- und Schulsport über Vereinssport bis zum Profi-sport hier vorhanden ist. Überall spürt man die Leidenschaft, Vielfalt und Offenheit, die Sport so besonders machen.“

Berlin – DIE deutsche Sportmetropole. Für die Neu-Berlinerin ist das die bester Voraussetzung für eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele, inbesondere weil sie „nicht nur ein einmaliges Erlebnis für alle Teilnehmende und Zuschauende“ wären, sondern „sie auch einzigartige Möglichkeiten bieten, um wichtige Themen wie Gleichstellung, Teilhabe und Chancengleichheit für Mädchen- und Frauen im Sport weiterzuentwickeln.“

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner unterstrich die Bedeutung Berlin als Sportmetropole: „Mehr als 2.300 Sportvereine mit über 800.000 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt des Sports in unserer Stadt - mit vielen erfolgreichen Profivereinen und Spitzensportlerinnen. In Berlin schlägt das Herz des deutschen Sports: Wenn eine Stadt zeigen kann, wie man nachhaltige und moderne Spiele ausrichten kann, dann Berlin.“

Im November verwandelt sich das Olympiastadion in eine gigantische Football-Arena, wenn die NFL nach Berlin kommt. Und nur wenige Monate später bringt die NBA Anfang 2026 in der UBER Arena Basketball der Extraklasse auf das Berliner Parkett – ein doppelter Ritterschlag für die Sportmetropole, die damit endgültig ihren Platz auf der internationalen Bühne festigt.

Schon im Sommer lag ein Hauch von Olympia in der Luft, mit der Austragung der Hockey Pro League, der IDM im Para Schwimmen, den Berlin Tennis Open, dem ISTAF Berlin und den World University Games. Und Ende September dann die Königsdisziplin: der Berlin Marathon, bei dem Zehntausende dem Olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ nacheifern werden. Als ob das nicht genug wäre, hat Berlin mit den Füchsen Berlin, den BR Volleys und den Eisbären Berlin drei Deutsche Meister, die ihre Titel verteidigen wollen.

„Wer im Sport erfolgreich sein will, muss Ziele haben und sich immer wieder neue Ziele setzen“, erklärte LSB-Präsident Thomas Härtel folgerichtig. Das gelte nicht nur für den Leistungssport: „Wir wollen besser werden für die Zukunft unserer Kinder durch mehr Sport in der Schule, eine bessere Infrastruktur im Sport für alle und eine stärkere Sportförderung auch im Leistungssport. Wir sind überzeugt: Mit den Spielen schaffen wir das. Als Team der Sportmetropole – wir gemeinsam. Denn die Spiele zeigen auch, dass Gemeinschaft möglich ist, wo viele schon glauben, dass es sie nicht mehr gibt.“

Kaweh Niroomand, Olympiabeauftragter des Senats, erklärte: „Keine andere deutsche Stadt verfügt über eine vergleichbare Anzahl von Spitzenathleten und Olympioniken. Und keine andere deutsche Stadt beheimatet derartig viele und erfolgreiche Profiklubs, die allesamt hinter der Berliner Olympiabewerbung stehen. Mit Olympischen und Paralympischen Spielen hier in Berlin wollen wir einen wichtigen und nachhaltigen Impuls für unsere Stadtgesellschaft setzen. Unser Ziel und Bestreben muss es sein, diesen im Rahmen der Bewerbung in allen Bereichen zukunftsfähig zu gestalten – in den Leistungszentren, in den Vereinen, in den Schulen und bei den Sportstätten.“