Positive Zwischenbilanz: 1.652 neue Seepferdchen und Schwimmabzeichen
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In den ersten fünf Ferienwochen haben 2.330 Kinder teilgenommen und dabei 700 Seepferdchen, 745 Bronze- und 207 Silber-Abzeichen abgelegt. In den Osterferien hatten 1.142 Berliner Kinder und Jugendliche (931 Grundschulkinder und 211 Sek-I-Schüler*innen) an 116 Kursen teilgenommen und insgesamt 859 Abzeichen abgelegt: 289 Seepferdchen, 441 Bronze- und 129 Silberabzeichen.
Diese positive Zwischenbilanz zogen Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, Christian Krull, Vorsitzender der Sportjugend Berlin, und Ricardo Haas, Leiter Betrieb Bäder der Berliner Bäder-Betriebe, am 3. September im Stadtbad Tiergarten. Sie besuchten dort einen Kurs für Grundschulkinder beim Berliner Schwimm-Verband.

Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Schwimmen ist nicht nur Sport, sondern eine grundlegende Fähigkeit, die Sicherheit gibt und Leben retten kann. Jedes Kind in Berlin soll die Chance haben, schwimmen zu lernen – dafür tragen wir als Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Verantwortung. Deshalb fördern wir seit Jahren gezielt die Schwimm-Intensivkurse in den Ferien und bauen dieses Angebot kontinuierlich aus. Die Zahlen belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Während im Pandemiejahr 2021 noch fast 37 Prozent der Kinder am Ende der dritten Klasse nicht schwimmen konnten, liegt dieser Anteil inzwischen bei gut 20 Prozent. Das ist ein ermutigender Fortschritt, aber unser Anspruch ist klar: Wir wollen, dass alle Kinder in unserer Stadt sicher schwimmen können.“
Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin: „Schwimmen ist nicht nur eine schöne Sportart und ein gutes Training für den ganzen Körper. Schwimmen lernen ist lebenswichtig und deshalb eine Aufgabe der Gesellschaft, da Sicherheit im Wasser die Lebensqualität erhöht, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht und den Zugang zu Bewegung und Sport fördert. Deshalb gibt es seit 2018 die Schwimmintensivkurse – für Kinder, die nach der dritten Klasse noch nicht sicher schwimmen können. Die Kurse werden von ausgebildeten Trainerinnen und Trainern der beteiligten Schwimmvereine und des Berliner Schwimm-Verbands geleitet. Wir danken ihnen ganz besonders und allen, die die Kurse auch in diesen Sommerferien wieder ermöglichen: der Senatsbildungsverwaltung, den Berliner Bäder-Betrieben, den Vereinen und der Sportjugend Berlin.“
Christian Krull, Vorsitzender der Sportjugend Berlin: „Kinder müssen schwimmen können, um sicher im Wasser zu sein und Unfälle zu vermeiden. Darüber hinaus bedeutet Schwimmen können noch viel mehr: Schwimmen fördert die Gesundheit, stärkt soziale Kompetenzen, wie Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, sowie Teamfähigkeit und weckt Freude an Sport und Bewegung. Nicht zuletzt deshalb sind die Schwimmkurse auch ein attraktives Sommerferienangebot, das Spaß macht.“
Der Landessportbund Berlin bietet die Schwimmintensivkurse gemeinsam mit der Sportjugend Berlin, mit dem Berliner Schwimm-Verband und fünf Vereinen an: SSC Berlin Reinickendorf e.V., ATV 1861 e.V., SV Berolina e.V., SC John-F.-Kennedy-Schule Berlin e.V. und BSV Medizin Marzahn 1990 e. V. Die Schwimmkurse werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert und von den Berliner Bäder-Betrieben unterstützt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Schwimmkurse finden seit 2018 statt. Die Kurse werden in fünf Schwimmhallen durchgeführt: Schwimmhalle am Anton-Saefkow-Platz, Schwimmhalle am Helene-Weigel-Platz, Schwimmhalle Hüttenweg, Stadtbad Tiergarten, Stadtbad Tempelhof. An einem Standort (Schwimmhalle Anton-Saefkow-Platz beim ATV Berlin 1861 e. V.) gibt es inklusive Kurse für Kinder mit und ohne Beeinträchtigung.
Weitere Informationen: www.schwimmkurse-sportjugend.de
