Ronald Rauhe als Staatsminister Sport und Ehrenamt ernannt

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Ein Athlet mit Haltung und klarem Wertefundament wird Staatsminister für Sport – das ist eine tolle Nachricht! Olympiasieger Ronald Rauhe übernimmt diese Position im Bundeskanzlerramt.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine Ankündigung umgesetzt: Er wollte das Amt mit mehr Sportkompetenz ausfüllen. Mehr geht kaum: fünfmaliger Olympiateilnehmer, zweimaliger Olympiasieger, Fahnenträger der deutschen Olympia-Mannschaft bei der Schlussfeier in Tokio, Medaillen zuhauf, engagiert in der Athletenkommission der EOC, häufig zu Gast beim IOC.

Ronald Rauhe kennt das Getriebe des Sports bis auf die letzte Schraube – und er ist gut vernetzt. Das politische Parkett muss er noch beackern. Aber alle, die wissen, wie engagiert er für seine Medaillen trainiert hat, und erlebt haben, wie detailreich er sich als Botschafter und Mitglied des Kuratoriums in die Berliner Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele eingearbeitet hat, werden nicht daran zweifeln, dass Ronald Rauhe schnell im Metier stecken wird. Mit seinem Fachwissen, seinem Enthusiasmus und seiner Tatkraft kann er zu dem verbindenden Element werden, das Politik und Sport so lange schon suchen. Seine Nominierung kann das Signal sein, den Sport in Deutschland auf die Erfolgsspur zu bringen. Die Chance sollten nun von allen gemeinsam genutzt werden.

„Ronald Rauhe liebt und lebt den Sport. In den vergangenen Monaten haben wir sehr eng miteinander an einer Bewerbung Deutschlands – und auch Berlins – für Olympische und Paralympische Spiele gearbeitet. Ronald Rauhe sieht Sport nicht nur aus der Sicht eines Spitzenathleten sondern hat darüber hinaus das Bewusstsein, wie stark der Sport in die Gesellschaft wirkt und unser Zusammenleben prägen kann", sagt LSB-Präsident Thomas Härtel. "Durch seine Erfahrung in internationalen Gremien des Sports ist er mit politischen Abläufen vertraut, die Erfordernisse des Sports kennt er in allen Facetten. Er hat hart trainiert, um Olympiasieger, sechsmaliger Olympia-Teilnehmer und Fahnenträger der deutschen Olympia-Mannschaft zu werden. Mit derselben Motivation wird er nun sein neues Amt angehen. Eine Herausforderung fraglos, die er aber als Team-Player meistern wird.“

Die Entscheidung von Bundeskanzler Friedrich Merz für Ronald Rauhe ist eine große Chance - genutzt werden kann sie aber nur gemeinsam. Ronald Rauhe bringt etwas Entscheidendes mit: Er ist ein Teamplayer. Nund wird er mit seinem Team wird fortan maßgeblich die Zukunft des deutschen Sports  mitbestimmen. Am 4. September besucht er schon im neuen Amt das Eröffnungsspiel der Basketball-WM der Frauen in Berlin. Ronald Rauhe bleibt wenig Zeit, sich einzugewöhnen: Schon am 26. September steht der Olympiaentscheid an. Auch wenn er im Herzen Berliner ist, weiß Ronald Rauhe, dass es vor allem eine deutsche Bewerbung ist, die für die Sportentwicklung so entscheidend sein wird. Der Sport hat jetzt die Chance, mit ihm gemeinsam, vieles auf den Weg zu bringen. Die Chance sollten wir nutzen.

Für uns im LSB Berlin ist die Ernennung von Ronald Rauhe aber auch ein herber Verlust, verlieren wir doch mit ihm den Gastgeber unseres Podcasts "Hauptsache Sport - Ronald Rauhe trifft..." Gerade erst ist die neuest und damit wahrscheinlich auch letzte Folge des Podcast online gegangen. Sein Treffen mit Bob-Pilotin Lisa Buckwitz können Sie hier hören: