Spatenstich für neue Sporthalle im Jugendferienpark Ahlbeck

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Neue Halle schafft Perspektiven für längere Saison

Mit dem Spatenstich startet der Bau einer neuen Sporthalle im Jugendferienpark der Sportjugend Berlin in Ahlbeck auf Usedom. Rund 3,9 Millionen Euro investieren der Landessportbund Berlin (LSB) und seine Sportjugend mit maßgeblicher Unterstützung der LOTTO-Stiftung Berlin in das Projekt. Die neue Kleinsporthalle soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt werden.

Mit dem Neubau erhält der unmittelbar an der Ostsee gelegene Jugendferienpark erstmals eine wetterunabhängige Sportmöglichkeit. Schulklassen, Kinder und Jugendliche bei Ferienfreizeiten sowie Sportvereine in Trainingslagern können in der Halle trainieren und gemeinsam Sport treiben.

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin: „Fünf Jahre haben wir darum gerungen, diese Sporthalle zu errichten. Umso mehr fällt uns heute mit dem Spatenstich ein Stein vom Herzen. Der Jugendferienpark steht für Sport, Freude und Gemeinschaft – und genau das wollen wir mit der neuen Halle weiter stärken. Jetzt wollen wir alle zügig daran arbeiten, dass wir dann mit Beginn der nächsten Saison, also im Frühjahr 2027, die Sporthalle fertig gestellt haben.“

Die moderne Kleinsporthalle entsteht auf dem Gelände der früheren Rundhalle des Jugendferienparks. Vorgesehen ist eine 27 mal 15 Meter große Spielfläche. Hinzu kommen Sanitärbereiche mit Duschen und Toiletten sowie Lagermöglichkeiten. Die Halle ergänzt die vielfältigen Sportangebote, die der Jugendferienpark mit seinen Außenflächen und dem direkt angrenzenden Ostseestrand bereits bietet.

Neue Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche

Der Jugendferienpark mit rund 450 Betten ist seit vielen Jahren ein gefragtes Ziel für Klassenfahrten, Ferienfreizeiten und Trainingslager. Beachhandball, Volleyball, Fußball und viele weitere Sportangebote prägen den Aufenthalt.

Mit der neuen Halle sollen deshalb nicht nur die Bedingungen für die bestehenden Gäste verbessert werden. Sie eröffnet zugleich die Perspektive, die Saison des bislang vor allem von März bis Oktober genutzten Ferienparks stärker in die Herbst- und Wintermonate hinein zu verlängern.

Christian Krull, Vorsitzender der Sportjugend Berlin: „Im Jugendferienpark verbringen Jugendgruppen und Vereine eine intensive gemeinsame Zeit – mit Sport, Teambuilding und pädagogisch begleiteten Angeboten. Die neue Halle erweitert diese Möglichkeiten enorm: Künftig können die Gruppen auch bei schlechtem Wetter gemeinsam Sport treiben und Angebote nutzen, die draußen nicht immer möglich sind.“

LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht Realisierung

Der Spatenstich markiert den erfolgreichen Abschluss einer rund fünfjährigen Planungs- und Finanzierungsphase. Lange war die Realisierung des Projekts nicht gesichert. Zuletzt bestand noch eine Finanzierungslücke von rund 900.000 Euro. Mit zusätzlichen Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin konnte die Finanzierung des Gesamtprojekts gesichert werden.

Dr. Marion Bleß, Vorstand der LOTTO-Stiftung Berlin: „Jugend und Sport sind wichtige Förderschwerpunkte der LOTTO-Stiftung Berlin – und dieses Projekt passt dazu perfekt. Denn entscheidend ist nicht allein das Gebäude, sondern das, was darin stattfindet: Wenn Kinder und Jugendliche gemeinsam Sport treiben, entstehen Miteinander, Gemeinschaft und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Deshalb ist das Geld hier sehr gut angelegt.“

Die LOTTO-Stiftung hat insgesamt 2,9 Millionen Euro von den 3,9 Euro Gesamtinvestition beigetragen. Dafür waren umgerechnet 12 Millionen Tipps der Berliner Lottospielerinnen und Lottospielern notwendig. In Berlin gibt es die Besonderheit, dass es eine Lottostiftung gibt, in die sämtliche Einnahmen aus den Lottoeinsätzen gehen. Ein Schwerpunkt der Lottostiftung ist Jugend und Sport. 

Auch der Sport in der Region soll profitieren

Die neue Halle soll perspektivisch nicht allein den Gästen des Jugendferienparks zugutekommen. Der LSB Berlin und seine Sportjugend wollen gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort Möglichkeiten ausloten, die Sportstätte insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten auch für Sportvereine aus den Kaiserbädern zu öffnen. Damit könnte der Neubau zugleich die Sportinfrastruktur in der Region ergänzen. Hallenzeiten sind vor Ort stark nachgefragt und die vorhandenen Kapazitäten weitgehend ausgelastet.

Dr. Laura Isabelle Marisken, Bürgermeisterin der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf: „Wir freuen uns sehr über die neue Sporthalle. Bewegung ist gerade für Kinder und Jugendliche enorm wichtig. Zugleich stärkt sie die enge Verbindung zu Berlin: Wer unsere Region schon als Kind kennenlernt, kommt später gerne wieder. Besonders freut mich, dass auch unsere lokalen Vereine die Möglichkeit bekommen sollen, die Halle zu nutzen. Das ist ein großer Gewinn für Ahlbeck und unsere Kinder.“

Mit dem Spatenstich beginnt nun die Bauphase. Die Fertigstellung der neuen Sporthalle ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.