Der Landessportbund Berlin und der LSVD – Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg bauen ihre Kooperation aus. In der Fortsetzung des Kooperationsvertrags vereinbaren beide Verbände, noch mehr Sichtbarkeit für Vielfalt im Sport durch gemeinsame Veranstaltungen und Positionierungen herzustellen. Auch werden LSB und LSVD mit gemeinsamen Formaten Berliner Sportvereine und Sportverbände aufklären und sensibilisieren. Gerade angesichts zunehmender LSBTIQ*-feindlicher Vorfälle stimmen sich beide Verbände künftig noch enger ab.
LSVD-Geschäftsführer Florian Winkler-Schwarz sagt: „Für den LSVD Berlin-Brandenburg ist klar: Queere Sportler*innen müssen sich überall sicher, respektiert und willkommen fühlen – unabhängig davon, auf welchem Leistungsniveau oder in welchem Verein sie Sport treiben. Mit der Fortsetzung unserer Kooperation bringen wir unsere Expertise ein, um Vielfalt im Sport weiter zu stärken, für die Lebensrealitäten queerer Menschen zu sensibilisieren und gemeinsam mit dem LSB daran zu arbeiten, dass diskriminierungsfreie Teilhabe selbstverständlich wird.“
LSB-Präsident Thomas Härtel sagt: „Sport bedeutet für uns eine Einladung an alle – also auch an alle queeren Menschen. Wir sind dankbar, mit dem LSVD eine kompetente Partnerorganisation an der Seite zu haben, die uns bei der Umsetzung dieses Anspruchs unterstützt. Gemeinsam wollen wir unsere Anstrengungen noch intensivieren und vertiefen. Mit Bestürzung erfahren wir immer wieder von Angriffen auf queere Menschen. Ihnen gilt unsere Solidarität.“
