Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner hat sein unumstößliches Ja für die Bewerbung Berlins um Olympische und Paralympische Spiele auch bei der Mitgliederversammlung des Landessportbunds Berlin bekräftigt. Er sagte am Freitagabend: „Die internationale Stadt Deutschlands mit Strahlkraft in die Welt an 365 Tagen im Jahr ist Berlin. Das ist die Stadt der Freiheit, das ist die Stadt der Hoffnung, der Vielfalt, der Weltoffenheit, der Toleranz. Und wir wollen genau mit dieser Strahlkraft dafür sorgen, dass Deutschland die Olympischen und Paralympischen Spiele nach Deutschland holt.“ Wegner warb vehement für die Volksinitiative „Die Spiele für Berlin“, mit der der Landessportbund Berlin Unterschriften für die Spiele sammelt: „Wir haben doch die besten Argumente auf der Hand als dieses einfache Nein der Gegner. Und deswegen bitte ich Sie, werben Sie in Ihrem Verein. Werben Sie in Ihren Familien, bei den Kollegen, bei den Freunden um Unterschriften.“
Ein weiteres Thema auf der Mitgliederversammlung waren die verstärkten Anstrengungen des Landessportbunds beim Kinderschutz und beim Schutz vor jeglicher Gewalt im Sport. Am 1. Januar 2026 werden die Kinderschutzkoordinierungsstellen direkt beim LSB angestellt. Sie waren bisher für den gesamten Berliner Sport bei sechs Verbänden angestellt. Die neue Leitung Safe Sport beim LSB übernimmt Nicole Greßner, die den Kinderschutz beim Berliner Turn- und Freizeitsport-Bund aufgebaut hat. „Der Sport muss gewaltfrei und diskriminierungsfrei sein. Deshalb unternehmen wir alle Anstrengungen dafür“, sagte LSB-Präsident Thomas Härtel, „Kinderschutz liegt uns so sehr am Herzen, weil Kinderschutz die Grundlage dafür ist, dass die Eltern Vertrauen haben und ihre Kinder in unseren Vereinen anmelden.“
