Am 20. September 2026 wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. Die Wahl entscheidet darüber, welche Rolle Bewegung, Vereine, Ehrenamt, Sportstätten, Bildung, Inklusion und mögliche Olympische und Paralympische Spiele künftig in dieser Stadt spielen sollen.  

Berlin ist eine Sportstadt. Nicht nur, weil hier große Spiele stattfinden, Rekorde gefeiert und Titel gewonnen werden. Sondern vor allem, weil Tag für Tag hunderttausende Menschen in Vereinen zusammenkommen: Kinder, die schwimmen lernen. Jugendliche, die im Team Verantwortung übernehmen. Ältere, die in Bewegung bleiben. Ehrenamtliche, die Hallen öffnen, Trainingspläne schreiben, Feste organisieren und dafür sorgen, dass Sport ein Zuhause hat.

Der Landessportbund Berlin möchte wissen, wie die Parteien dieses Zuhause stärken wollen. Deshalb wurden Wahlprüfsteine formuliert – zu den großen Fragen des Sports in Berlin: Wie nutzen wir die Chance Olympischer und Paralympischer Spiele? Wie kommt mehr Bewegung in Kita und Schule? Wie entstehen gute Sport-Räume für alle? Wie sichern wir Förderung, Personal und Ehrenamt? Und wie bleibt der Sport das, was er für Berlin längst ist: eine der stärksten verbindenden Kräfte dieser Stadt.

Die Antworten der Parteien sollen Orientierung geben. Für Vereine, Verbände, Engagierte, Sportlerinnen und Sportler – und für alle, die wissen wollen, welchen Stellenwert der Sport in der Politik der kommenden Jahre haben wird. Denn Sport ist nicht Nebensache. Sport ist Bildung, Gesundheit, Integration, Demokratie und Zusammenhalt. Er gehört in die Mitte dieser Stadt.

Mit Olympischen und Paralympischen Spielen eröffnen sich für den Berliner Sport und die Stadt glänzende Perspektiven: mehr Fokus auf den Sport, mehr finanzielle Ressourcen, mehr Möglichkeiten, um Inklusion voranzubringen und ein übergreifendes Ziel, das Zusammenhalt schafft. Das Konzept Berlin+ verbindet Berlin dazu noch stärker mit ostdeutschen Partnerländern. Und es richtet den Blick auf die nächsten Generationen: Gebt die Spiele den Kindern!

Wird sich Ihre Partei dafür einsetzen, dass Berlin die Olympischen und Paralympischen Spiele bekommt? 

cdu-pro

Die CDU Berlin unterstützt ausdrücklich eine Olympiabewerbung Berlins. Wir sehen in Olympischen und Paralympischen Spielen eine einmalige Chance, Berlin als moderne, weltoffene und leistungsfähige Metropole zu präsentieren und zugleich nachhaltige Impulse für Sportinfrastruktur, Breitensport und Stadtentwicklung zu setzen.

spd-pro

Unter unserer Führung ist im Senat die Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele vorangetrieben worden und wird beim Deutschen Olympischen Sportbund eingereicht. Wir haben dabei auf ein nachhaltiges Konzept genutzt, das bestehende Sport- und Veranstaltungsstätten nutzt, auch in der Zusammenarbeit mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Wir investieren in unsere bestehenden Veranstaltungsstätten sowie in rund 80 bestehende bezirkliche Sportanlagen, die als Trainingsstätten dienen werden. Notwendige Hotelkapazitäten sind vorhanden, ein Olympisches Dorf wird über landeseigene Wohnungsgesellschaften realisiert und die Wohnungen hinterher vermietet werden. Berlin richtet regelmäßig sportliche Großveranstaltungen aus und gehört zu den weltweit größten Sportmetropolen. Spiele in Berlin würden die Wirtschaft stärken und eine große Chance für die Sport- und Stadtentwicklung bedeuten.

die_gruenen-contra

So gut wir den olympischen Gedanken finden, eine Bewerbung Berlins für die Olympischen und Paralympischen Spiele ist zum jetzigen Zeitpunkt weder ökologisch noch sozial verantwortbar. Der Bewerbungsprozess des Berliner Senats ist intransparent, kostenintensiv und ein unnötiger innerdeutscher Wettbewerb, der durch bessere Planung und Steuerung hätte vermieden werden können. Hinzu kommt, dass auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) seit Jahren zu Recht in der Kritik steht. Wir glauben an die wichtige Rolle des Sports in unserer Gesellschaft und wollen Berlin sportpolitisch voranbringen. Gleichzeitig sehen wir aus vielen internationalen Beispielen, dass Olympische Spiele häufig mit erheblichen Kostensteigerungen, Flächenkonflikten und unklarer Nachnutzung verbunden sind. Für uns gilt deshalb: Eine Bewerbung kann nur dann infrage kommen, wenn sie sozial, ökologisch und finanziell nachhaltig ist, bestehende Infrastruktur nutzt, transparente Kostenstrukturen hat und von einer breiten gesellschaftlichen Mehrheit getragen wird. Berlin steht aktuell vor großen Herausforderungen bei der Sanierung von Sportstätten, der Sicherung von Flächen für den Breitensport und der sozialen Infrastruktur. Diese Aufgaben haben für uns Priorität und das vorliegende Bewerbungskonzept ist der falsche Weg

linke-contra

Der olympische Gedanke, Menschen zusammenzubringen, ist richtig und wichtig. Die Linke Berlin teilt die olympischen Werte von Frieden, Inklusion und Völkerverständigung ausdrücklich. Doch wir müssen der Realität ins Auge sehen: Angesichts der dramatischen Unterfinanzierung des Breitensports, der Krise der Daseinsvorsorge und der sozialen Spaltung in unserer Stadt ist eine Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele aus unserer Sicht unverantwortlich.
Als Partei Die Linke Berlin setzen wir andere politische Prioritäten: Wir wollen Berlin wieder bezahlbar machen und verhindern, dass Stadtpolitik sich vorrangig an Rendite bemisst. Sportliche Großevents wie Olympia treiben erfahrungsgemäß oft Immobilienspekulationen und Lebenshaltungskosten voran. Wir investieren diese enormen öffentlichen Mittel lieber direkt in den Breitensport, die soziale Infrastruktur und die Kieze, um Teilhabe für alle zu garantieren.

afd-pro

Die AfD sieht in sportlichen Großereignissen, wie Olympia eine große Chance, die vorhandenen Sportstätten zu ertüchtigen und neue zu bauen sowie das Thema Sport in der Breite der Gesellschaft stärker zu verankern. Wir unterstützen daher eine Olympia-Bewerbung. Der Spitzensport ist aus Sicht der AfD ein wichtiger Leuchtturm für den Breitensport und fördert die allgemeine Sport-Begeisterung. Bei der Finanzierung setzen wir auch auf die Einbeziehung von Unternehmen als Sponsoren, um die Belastung der öMentlichen Haushalte in einem vertretbaren Rahmen zu halten.
Olympische und Paralympische Spiele bieten darüber hinaus die Möglichkeit, den Instanthaltungsrückstau von ca. 1,2 Mrd. Euro mit der Hilfe von Bundesmitteln zu reduzieren. Alle Anlagen müssen bei vollständiger Transparenz bei der Finanzierung auch danach für den Breitensport nutzbar sein.

tierschutzpartei-contra

Olympische Spiele können Sportstätten modernisieren, Infrastruktur verbessern und Inklusion sichtbarer machen. Diese Ziele teilen wir. Doch sie lassen sich auch ohne ein Großevent erreichen und müssen es. Eine Bewerbung Berlins für die Austragung der Olympischen Spiele lehnt die Tierschutzpartei Berlin klar ab. Die Kosten trägt am Ende die Berliner Bevölkerung, während das Internationale Olympische Komitee steuerfrei profitiert. Großveranstaltungen dieser Art treiben die Wohnkosten in die Höhe, ausgerechnet in einer Stadt, in der bezahlbarer Wohnraum bereits heute fehlt. Baumaßnahmen, Sicherheitszonen, Medienzentren und ein Olympisches Dorf binden wertvolle städtische Flächen und verursachen massive CO2-Emissionen. Hinzu kommt: Bei Olympia sind weiterhin Sportarten vertreten, in denen Tiere genutzt und dabei regelmäßig Tierschutzverstöße begangen werden. Die wenigen möglichen Vorteile stehen in keinem Verhältnis zu diesen Nachteilen.

Berliner Kinder brauchen Bewegung und Sport für ein gesundes und glückliches Aufwachsen. Doch mehr als 80 Prozent erreichen noch nicht einmal die von der Weltgesundheitsorganisation WHO geforderte Bewegungszeit von mindestens 60 Minuten.

(a) Wird sich Ihre Partei dafür einsetzen, dass in Kitas deutlich mehr Bewegung stattfindet und an Schulen eine tägliche Sport- oder Bewegungsstunde durchgeführt wird, um die Lern- und Gesundheitschancen von Kindern zu verbessern? (b) Und werden Sie dabei insbesondere die Fähigkeiten für Radfahren und Schwimmen messbar erhöhen, unter anderem mit Wassergewöhnung in Kitas, Schulschwimmzentren und Schwimm-Intensivkursen?

cdu-pro

(a) Die CDU Berlin setzt sich dafür ein, dass Kinder in Kitas und Schulen deutlich mehr Bewegung erhalten. Wir werden Sport-AGs gezielt ausbauen und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen stärken. Wir setzen uns dafür ein, dass Sportangebote auch am Nachmittag flächendeckend verfügbar sind. (b) Unser Ziel ist, dass jedes Kind in Berlin das Schwimmen erlernt. Wir setzen uns für Schwimmunterricht ab dem 3. Lebensjahr ein, werden das Schulschwimmen nachhaltig stärken und den Ausbau bezirklicher Schwimmzentren fördern. (c) Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass Kinder in der Schule sicher Fahrrad fahren lernen.

spd-pro

Berlin setzt seit vielen Jahren auch aus dem Bildungshaushalt auf Sportförderung im Bildungssystem. Die bewährten Programme „Profivereine und Vereine machen Schule und Kita“ wollen wir dabei weiter ausbauen wie Initiativen wie „Berlin bewegt sich“. Wir fördern seit Jahren die Intensiv-kurse in den Ferien, damit in Berlin alle Kinder spätestens nach der dritten Klasse schwimmen können. Die gute Zusammenarbeit mit den Schwimmvereinen soll beispielgebend sein, um ein ähnliches Angebot auch für das Radfahren – eine zweite wichtige Grundfertigkeit – zu realisieren.

Tatsächlich muss das gemeinsame Ziel sein, allen Schülerinnen und Schülern eine Stunde Sport- und Bewegung am Tag zu ermöglichen. Dazu braucht es weiterhin eine starke Kooperation zwischen Schulen und Sportvereinen. Dafür sind die guten Programme „Schule und Vereine“, „Profivereine und Vereine machen Schule und Kita“ und vor allem auch das Programm „Berlin hat Talent“ weiter zu verstetigen.

die_gruenen-pro

(a) Wir wollen Bewegung als festen Bestandteil des Alltags in Kitas und Schulen stärken, weil sie zentral für Gesundheit, Konzentration und soziale Entwicklung ist. Eine tägliche Bewegungszeit ist sinnvoll, muss aber flexibel umgesetzt werden, etwa durch bewegungsorientierten Unterricht, bewegte Pausen, Sportangebote, Kooperationen mit Vereinen oder Nutzung des öffentlichen Raums. Wichtig ist, dass Schulen und Kitas hierfür ausreichend Personal, Zeit und Infrastruktur haben. (b) Bei den Fähigkeiten fürs Radfahren und Schwimmen sehen wir dringenden Handlungsbedarf. Immer weniger Kinder können sicher schwimmen oder sich selbstständig im Straßenverkehr bewegen. Wir setzen daher auf frühzeitige Wassergewöhnung in Kitas, einen verlässlichen und ausreichend langen Schwimmunterricht, zusätzliche Intensivkurse für Nichtschwimmer*innen, eine bessere Nutzung und Sanierung von Schwimmstätten, eine systematische Radfahrausbildung und sichere Schulwege. Ziel ist es, grundlegende Bewegungs- und Sicherheitskompetenzen für alle Kinder zu gewährleisten.

 

linke-pro

(a) Kinder und Jugendliche sollen im Kita- und Schulalltag täglich Bewegung und Sport erleben können. Bewegungsförderung ist ein integraler Bestandteil frühkindlicher Bildung und als solcher fest im Berliner Bildungsprogramm verankert. Im Kitabereich verfolgen wir das Ziel, die gegenwärtig rückläufigen Kinderzahlen für eine Qualitätssteigerung zu nutzen und die vorhandenen personellen und räumlichen Ressourcen in vollem Umfang zu erhalten. Hier eröffnen sich Spielräume für mehr Bewegungsangebote im Kitaalltag, sei es durch die Einrichtung kitaeigener Bewegungsräume oder Bewegungsaktivitäten in Kleingruppen. Im Schulbereich wollen wir schrittweise zunächst tägliche Bewegungszeiten und zusätzliche Sportangebote im Ganztag einführen, Kooperationen mit Sportvereinen stärken und die Nutzung bestehender Sportflächen verbessern. Parallel wollen wir verstärkt in die Sanierung und den Neubau von Sportstätten sowie in die Ausbildung und Einstellung zusätzlicher Sportlehrkräfte investieren. So schaffen wir planbar und finanzierbar innerhalb der kommenden Jahre ein flächendeckendes, tägliches Bewegungsangebot an Berliner Schulen – für bessere Gesundheit, mehr Konzentration und stärkeren Zusammenhalt unserer Kinder und Jugendlichen. (b) Unser Ziel ist, dass kein Kind die Grundschule ohne Schwimmbefähigung verlässt. Dafür wollen wir die Schulschwimmzentren und kostenlose Nachschulungsangebote in Kooperation mit Vereinen vor allem in Bezirken mit hohen Nichtschwimmerquoten ausbauen. Um dem Mangel an Wasserflächen kurzfristig zu begegnen, setzen wir auch auf innovative Lösungen wie Schwimmcontainer zur Wassergewöhnung. Die Möglichkeiten, früh das Radfahren zu erlernen, wollen wir u.a. durch familiengerechte Öffnungszeiten an den Jugendverkehrsschulen der Bezirke und eine Stärkung der Mobilitätsbildung von der Kita an erreichen.

afd-pro

(a, b) Die AfD befürwortet alle Maßnahmen, die zu einer besseren Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen beitragen. Sport sommt dabei eine herausgehobene Bedeutung zu. Dazu wollen wir die Anzahl der Sportstätten und Schwimmhallen deutlich erhöhen, um ausrechende und deutlich höhere Trainingszeiten für Schulen und Vereine zu gewährleiten.
Für den Stundenplan der Grundschule halten wir zwei Doppelstunden Sport pro Woche für das Mindestmaß. Jedes Kind muss bis zum Ende der Grundschule schwimmen können! Die Sanierung der Bäder und die zusätzliche Bereitstellung von Schwimmflächen haben für uns absolute Priorität.

tierschutzpartei-pro

(a, b) Die Tierschutzpartei Berlin will mehr Bewegung in Kitas und Schulen verbindlich verankern. Wir bauen Sportangebote im Ganztag gezielt aus und stärken die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen. Schwimmen ist für uns eine Grundfähigkeit, kein Privileg: Wir sorgen dafür, dass kein Kind aus Kapazitäts- oder Kostengründen ohne Schwimmunterricht bleibt. Dazu braucht es ausreichend Wasserflächen, Schwimmkurse und verlässliche Kooperationen. Wassergewöhnung gehört für uns in jeden Kita-Alltag.

Ohne gute Hallen, Plätze, Bäder, aber auch urbane Flächen und Wassersportmöglichkeiten kann kein Sport getrieben werden. Doch der Sanierungsstau von mehr als 1,2 Milliarden Euro steigt weiter. Es braucht daher eine Sportbauoffensive und intelligente Lösungen, um selbst das wenige vorhandene Geld zu verbauen.

Wird Ihre Partei (a) das Sportstättensanierungsprogramm auf 50 Millionen Euro erhöhen, (b) eine zentrale Zuständigkeit für Bau und Sanierung öffentlicher Sportinfrastruktur auf Landesebene schaffen, (c) das Vereinseigentum stärken, indem Sie das Vereinsinvestitionsprogramm aufstocken und vereinfachen, (d) mehr Sportflächen an Schulstandorten schaffen, die nicht nur den Bedarf der Schule, sondern auch der Vereine abdecken, (e) dafür sorgen, dass die Zahl an ungedeckten Sportflächen auch im Innenstadtbereich steigt und innovative Ansätze stärkere Berücksichtigung finden?

cdu-pro

(a) Die CDU Berlin wird das Sportstättensanierungsprogramm konsequent ausbauen und langfristig finanziell absichern.  Wir setzen uns für mindestens eine Million Euro zusätzlich pro Bezirk ein und streben die Erhöhung auf 50 Millionen Euro an. (b) Wir schaffen mehr Planungssicherheit für Bezirke und Vereine und beschleunigen Genehmigungsprozesse. Strukturelle Zuständigkeitsfragen prüfen wir im Rahmen der Verwaltungsreform auf ihre Umsetzbarkeit, um Bau und Sanierung zu beschleunigen. (c) Wir bauen bürokratische Hürden für Vereine ab und vereinfachen Förderverfahren, um Vereinen bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir setzen uns dafür ein, Vereine in die Lage zu versetzen, Grundstücke (bswp. Gepachtete) zu erwerben und so langfristiges Eigentum zu schaffen. (d) Wir setzen uns für mehr Sportangebote an Schulen ein und stärken Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen.  Wir setzen uns dafür ein, dass Schulgelände außerhalb der Unterrichtszeiten uneingeschränkt für den Sport genutzt werden können. Darüber hinaus wollen wir zusätzliche Sportflächen an Schulstandorten schaffen. (e) Wir verbessern die ganzjährige Nutzbarkeit von Sportflächen und setzen dabei auch auf innovative Ansätze wie mobile Sporthallen und digitales Zutrittsmanagement. Dachflächen von Supermärkten neue Konzepte zu bedenken von großen Flchdachdecken

spd-pro

(a - c) Die Frage, ob Berlin in den nächsten Jahren einen finanziellen Schwerpunkt auf die Sportinfrastruktur legen kann, wird auch davon abhängen, ob eine Olympiabewerbung erfolgreich ist und (auch bundesweit) ein besonderer Schwerpunkt auf dem Sport liegen wird. Rund 80 kommunale Sportstätten würden als Trainingsorte für die Spiele von zusätzlichen Mitteln profitieren. Ziel muss zudem sein, die Zuschüsse des Bundes („Sportmilliarde“) zu verstetigen, über die allein in der ersten Tranche rund 20 Millionen Euro zusätzlich in unsere Sportstätten investiert werden. Mit den Mitteln des Klimasondervermögens werden in den nächsten Jahren massive Investitionen vor allem bei den Bädern möglich. Sollte die Entscheidung gegen Berlin fallen, wird es darum gehen, die Investitionsmittel zu verstetigen. Insgesamt sollten dabei 50 Millionen jährlich für die landeseigenen und bezirklichen Sportstätten das Ziel sein. In jedem Fall streben wir an, durch eine zentrale überbezirkliche Steuerung eine noch bessere Umsetzung der vorhandenen Mittel zu ermöglichen.

(d) Die Berliner SPD hat die Schulbauoffensive politisch durchgesetzt, die auch eine Sportbauoffensive ist, weil Hunderte Hallenteile neu entstehen. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass mit dem LSB besondere sportliche Bedarfe abgestimmt werden. Insbesondere dort, wo neue Stadtquartiere ent-stehen, müssen auch Großspielfelder geplant werden. In den verdichteten Innenstadtbereichen bleibt es unser Ziel, alle Potentiale für gedeckte und ungedeckte Sportflächen zu nutzen und auch durch die Mehrfachnutzung von Räumen mehr Sporttreiben zu ermöglichen.

die_gruenen-pro

(a) Der Sanierungsstau bei Sportanlagen ist erheblich und beeinträchtigt sowohl den Schul- als auch den Vereinssport. Wir wollen die Investitionen deutlich erhöhen und vor allem langfristig absichern, um planbare Sanierungszyklen zu ermöglichen statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen. (b) Der Sanierungsstau bei Sportanlagen ist erheblich und beeinträchtigt sowohl den Schul- als auch den Vereinssport. Wir wollen die Investitionen deutlich erhöhen und vor allem langfristig absichern, um planbare Sanierungszyklen zu ermöglichen statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen. (c) Viele Vereine tragen Verantwortung für eigene Anlagen, stoßen aber an finanzielle und bürokratische Grenzen. Wir wollen das Vereinsinvestitionsprogramm ausbauen, Verfahren vereinfachen und langfristige Planungssicherheit schaffen. So stärken wir Eigeninitiative und entlasten gleichzeitig die öffentliche Infrastruktur. (d) Schulstandorte bieten großes Potenzial für die Mehrfachnutzung. Wir wollen systematisch Sportflächen so planen, dass sie sowohl dem Schul- als auch dem Vereinssport und der Nachbarschaft zur Verfügung stehen. Das ist ein zentraler Baustein, um Flächen effizient zu nutzen und Versorgungslücken zu schließen. (e) Gerade in dicht bebauten Stadtteilen ist der Mangel besonders groß. Wir wollen daher innovative Ansätze denken, wie Dachsportflächen, modulare Anlagen, temporäre Nutzungen und eine bessere Flächenkoordination zwischen Verwaltung, Schulen und Vereinen. Ziel ist eine spürbare Verbesserung der Versorgung.

linke-pro

(a) Berlin muss im Alltag funktionieren – und dazu gehören funktionsfähige, gut erreichbare Sportplätze. Wer die Stadt am Laufen hält, muss sie auch in der Freizeit nutzen können. Wir bekämpfen den Sanierungsstau, um öffentliche Infrastruktur zu erhalten und möchten ein „Jahrzehnt der Investitionen“ in den Breitensport einleiten. Die Sanierung von Sportanlagen in den Bezirken im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms wollen wir beschleunigen und den Etat für das Programm erhöhen. (b) Die öffentliche Daseinsvorsorge muss funktionieren. Zentralisierte Kompetenzen können den Bezirken helfen, Bauprojekte schneller und effizienter umzusetzen, damit die Flächen zügig wieder den Menschen zur Verfügung stehen. Für die Umsetzung des „Jahrzehnts der Investitionen“ in den Breitensport richten wir eine zentrale Baudienststelle für den Sportstättenbau ein. (c) Menschen organisieren sich in Initiativen und Sportvereinen – dort entsteht Zusammenhalt. Diesen Kitt der Gesellschaft wollen wir finanziell absichern und bürokratisch entlasten. Das Vereinsinvestitionsprogramm werden wir finanziell aufstocken und entbürokratisieren. (d) Wir denken Schule und Kiez zusammen. Durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen (z. B. Schulsporthallen für Vereine am Nachmittag) fördern wir die Vernetzung im Stadtteil und schaffen dringend benötigte Kapazitäten. Wir wollen den Etat für Sportanlagen an Schulstandorten erhöhen und priorisieren die schnelle Sanierung dieser Hallen, damit Kinder und Jugendliche ihr Recht auf Bewegung und Sport wahrnehmen können. Im Sinne der Mehrfachnutzung, soll dem Sport der Zugang zu den Schulen weitestgehend ermöglicht werden. Die Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen wollen wir verstärken und somit die Nutzung bestehender Sportflächen verbessern. (e) Der öffentliche Raum gehört den Menschen, nicht den Spekulanten. Parks und Freiflächen werden benötigt, um "zu spielen, zu reden und durchzuatmen". Wir wollen urbane Räume für unkommerzielle, sportliche Nutzung öffnen und erhalten. Auf geeigneten landeseigenen Dachflächen prüfen wir die Verwandlung in Sportflächen (z.B. urbane Pools nach Wiener Vorbild oder Sportcourts), um sie für alle nutzbar zu machen.

 

afd-pro

(a - e) Die AfD will die Anzahl der Sportstätten in Berlin deutlich erhöhen, um dem Bedarf an Schul- und Vereinsflächen besser zu decken und sowohl bei Schulen als auch bei Vereinen eine Ausweitung des Angebots zu erreichen. Dazu wollen wir deutlich mehr Geld in die Instandhaltung und in den Neubau von Sportstätten investieren. Wir werden uns dabei auf die Bezirke und Ortsteile konzentrieren, in denen es aktuell die größte Unterdeckung gibt. Wir stehen einer weiteren Nachverdichtung zu Lasten von Natur-, Erholungs- und Sportflächen kritisch gegenüber. Wir werden a) das Sportstättensanierungsprogramm aufstocken, b)
das Bauplanungsrecht vereinfachen, c) Vereine und Ehrenamt als zentrale Säule des Sports stärken, d) wie oben beschrieben, die Schulsportstätten ausbauen und e) das Potential ungedeckter Sportflächen in der Innenstadt z.B. durch die Nutzung von Dachflächen erhöhen.
Mit uns wird es keine Umwidmung von Sportstätten mehr geben, ohne dass entsprechende Ersatzflächen zeitnah angeboten werden.

tierschutzpartei-pro

(a - e) Die Tierschutzpartei Berlin will Sportstätten in allen Bezirken barrierefrei und verlässlich nutzbar machen. Den bestehenden Sanierungsstau werden wir durch eine deutliche Aufstockung des Sanierungsprogramms angehen. Schulstandorte entwickeln wir zu gemeinsam genutzten Bewegungsorten für Schüler:innen und Vereine. Im Innenstadtbereich setzen wir auf die Aktivierung öffentlicher Flächen, Bewegungsparcours und niedrigschwellige Sportangebote im Freien. Vereinsprogramme werden wir vereinfachen und entbürokratisieren, damit Fördermittel dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Der Sport sorgt mit seinen Vereinen für sozialen Zusammenhalt. Deshalb benötigt er verlässliche finanzielle Unterstützung. Die Fördervereinbarung zwischen Land und LSB setzt zukunftsorientiert Schwerpunkte. Zentral ist die Förderung von qualifiziertem Personal – im Hauptamt wie im Ehrenamt. Ehrenamtlich Engagierte können durch berufliche Kräfte entlastet werden.

(a) Wird Ihre Partei die Fördervereinbarung mit dem LSB nach 2029 verlängern und auch die beiden größten Förderprogramme für Personal aufnehmen, die zur Bezuschussung von Übungsleitenden und zur Beschäftigung von Trainer*innen für den Spitzensport? (b) Wird sich Ihre Partei dafür einsetzen, die Schwelle zur Förderung von hauptberuflichem Verwaltungspersonal in Vereinen auf 500 Mitglieder herabzusetzen und dafür auch die Förderung zu erhöhen? (c) Können sich alle Zuwendungsempfänger auf die Finanzierung der Tarifsteigerungen auf Landes- und Bezirksebene verlassen?

cdu-pro

(a) Die CDU Berlin stärkt die enge Zusammenarbeit mit dem Landessportbund als zentralem Partner für Vereine, Ehrenamt und sportliche Infrastruktur. Wir setzen uns dafür ein, dass die Fördervereinbarung auch nach 2029 fortgeführt wird. (b) Wir setzen uns dafür ein. (c) Das wäre wünschenswert, soweit es die Bedingungen des Landeshaushalts ermöglichen.

spd-pro

(a) Die Fördervereinbarung haben wir politisch stets unterstützt, um die Finanzierung des Sports unabhängiger von den Laufzeiten der Haushalte und den Zweckerträgen aus Lotto zu machen. Das hat sich aus unserer Sicht bewährt und wir möchten an diesem Instrument festhalten. Die Aufnahme weiterer Punkte ist dabei Verhandlungssache zwischen Land und Landessportbund. Als Haushaltsgesetzgeber wollen wir die entsprechenden Mittel dann weiter zur Verfügung stellen.

(b) -

(c) -

die_gruenen-pro

(a) Wir stehen für eine verlässliche, langfristige Sportförderung und wollen die Fördervereinbarung mit dem Landessportbund fortführen. Programme zur Unterstützung von Übungsleitenden und Trainer*innen sind essenziell für den Sportbetrieb, vom Breitensport bis zum Spitzensport, und müssen abgesichert werden. (b) Gerade kleinere und mittlere Vereine brauchen Unterstützung beim Aufbau professioneller Strukturen. Wir setzen uns dafür ein, die Zugangsschwellen zu senken. (c) Wenn Tarifsteigerungen nicht refinanziert werden, geraten Träger und Vereine unter Druck. Deshalb müssen Förderprogramme angepasst werden, um Personal zu sichern und Qualität zu gewährleisten.

linke-pro

(a) Ja, denn der Sport braucht Verlässlichkeit. Das betrifft insbesondere das Personal, das sich um die Menschen in unserer Stadt kümmert und sie ausbildet. Die Fördervereinbarung mit dem Landessportbund wollen wir fortschreiben, um den Vereinen Planungssicherheit zu geben und sie an die neuen Herausforderungen anpassen. Die Übungsleiterpauschale werden wir spürbar anheben. Wir werden mit dem Landessportbund einen ergänzenden Fonds auflegen, der direkt in die Basis des Breitensports investiert, insbesondere zur Sicherung von Personal und zur Instandhaltung der Infrastruktur.n (b) Ehrenamt muss durch Hauptamt entlastet werden. Nur so können Vereine ihre wertvolle soziale Arbeit im Kiez leisten. Wir unterstützen die Professionalisierung von Vereinen. (c) "Gute Arbeit" ist seit jeher eines unser Kernanliegen. Wer in dieser Stadt arbeitet, soll von seiner Arbeit gut leben können. Tarifsteigerungen bei Trägern und Vereinen müssen vom Land vollumfänglich refinanziert werden, damit sie nicht zu Leistungskürzungen führen.

afd-contra

(a - c) Die AfD sieht in den Sportvereinen die besten Partner für einen funktionierenden, niederschwelligen und stark frequentierten Breitensport. Dabei sollte der Staat allerdings nicht bestimmen, wie die vorhandenen Fördergelder von den Vereinen verausgabt werden. Wir werden die Bürokratie in den Senatsverwaltungen deutlich reduzieren. Das schafft Spielraum bei der Vereinsförderung. Die Vereinsförderung wird dabei von messbaren Leistungskriterien abhängig gemacht. Wie die Vereine ihr Angebot erbringen, können diese am besten selbst bestimmen. Vorhandene Programme müssen auf den Prüfstand und können dann ggf. fortgeführt, ausgebaut oder reduziert werden.

tierschutzpartei-pro

(a - c) Die Tierschutzpartei Berlin sieht Sportvereine als unverzichtbare Orte sozialen Zusammenhalts und will ihre Förderung dauerhaft sichern. Die Ausbildung zur Sporttrainer:in werden wir stärker bewerben und besser vergüten. Ehrenamtliche Trainer:innen erhalten mehr Anerkennung durch konkrete finanzielle Anreize. Tarifsteigerungen müssen auch im Sportbereich verlässlich finanziert werden. Die Fördervereinbarung mit dem Landessportbund wollen wir über 2029 hinaus weiterführen und dabei die Personalförderung als zentralen Baustein sichern.

Ehrenamt und Engagement sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Mehr als 60.000 Ehrenamtliche engagieren sich im Berliner Sport. Ohne Ihren Einsatz wären die vielfältigen Sportangebote undenkbar. Es braucht daher eine zielgerichtete Engagementförderung. Der Zugang zum ehrenamtlichen Engagement darf nicht von finanziellen Möglichkeiten abhängig sein.

(a) Werden Sie ehrenamtliches Engagement insbesondere durch weniger Bürokratie, bessere Rahmenbedingungen und bessere Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf unterstützen? (b) Werden Sie für eine Absicherung der Freiwilligendienstleistenden durch angemessene Taschengelder sorgen? (c) Und werden Sie sich für kostenfreie ÖPNV-Nutzung für Ehrenamtliche einsetzen?

cdu-pro

(a) Die CDU Berlin erkennt ehrenamtliches Engagement stärker an, baut bürokratische Hürden ab und vereinfacht Förderverfahren. Wir setzen uns für bessere Qualifizierungsangebote und professionelle Strukturen ein, die Ehrenamtliche unterstützen. (b) Wir setzen uns für eine angemessene Absicherung und Wertschätzung von Freiwilligendienstleistenden ein. (c) Wir setzen uns für bessere Rahmenbedingungen und Vergünstigungen für Ehrenamtliche ein. Dazu gehören unter anderem Vergünstigungen wie die kostenfreie ÖPNV-Nutzung, die wir für wünschenswert halten.

spd-pro

(a) Die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf ist weit mehr als eine politische Frage, sondern zumeist sehr individuell. Die SPD setzt sich auf allen politischen Ebenen dafür ein, die Rahmenbedingungen für alle Formen des bürgerschaftlichen Engagements massiv zu verbessern. Ehrenamtliche Tätigkeit ist eine unverzichtbare Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Auf Bundesebene haben wir uns dafür eingesetzt, dass die Übungsleiterpauschale und die Ehrenamtspauschale weiter erhöht werden. Auf Landesebene ist die Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg mit über 250 Vergünstigungen unser zentrales Instrument. Künftig möchten wir die Hürden senken und die Ehrenamtskarte bereits ab 150 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit zugänglich machen – statt wie bisher erst ab 200 Stunden. Viele Menschen engagieren sich regelmäßig, erreichen aber wegen Beruf, Studium oder familiärer Verpflichtungen die bisherige Grenze nicht. Zudem sollen dafür verschiedene Arten und Orte des Engagements zusammengerechnet werden können, denn viele Menschen engagieren sich in unterschiedlichen Initiativen, Projekten oder Organisationen. Als klares und sehr konkretes Zeichen der Wertschätzung für Berlinerinnen und Berliner werden wir die Ehrenamtskarte nicht nur vereinfachen, sondern sie mit einem kostenlosen Deutschlandticket verbinden. Um das ehrenamtliche Engagement in unseren Kiezen gezielt zu fördern, etablieren wir einen regelmäßigen stadtweiten „Berlin Day“, damit Nachbarschaften gezielt zusammenkommen können.

(b) Den Taschengeldzuschuss im Haushalt wollen wir weiter absichern. Die Sportjugend Berlin ist für uns wichtiger Partner für die Freiwilligendienste.

(c) -

die_gruenen-pro

(a) Das Ehrenamt ist das Rückgrat des Sports. Wir wollen Bürokratie abbauen, Förderverfahren vereinfachen und die Vereinbarkeit mit Beruf und Familie verbessern. Dazu gehören auch flexible Engagementformen und eine bessere Unterstützung durch hauptamtliche Strukturen. (b) Freiwilligendienste leisten einen wichtigen Beitrag für den Sport und die Gesellschaft. Wir setzen uns für eine bessere finanzielle Absicherung und faire Rahmenbedingungen ein. (c) Wir wollen die Ehrenamtskarte zur Unterstützung der ehrenamtlich Engagierten weiter ausbauen, z. B. bei der Nutzung des ÖPNV. Das ist ein konkretes Zeichen der Anerkennung und erleichtert Engagement im Alltag. Für Freiwilligendienstleistende schaffen wir ein bundesweit gültiges Berliner Klimaticket, das für sie kostenlos ist.

linke-pro

(a) Das Ehrenamt ist das Rückgrat des Sports. Ohne die Ehrenamtlichen wäre kein Gemeinschafts- oder Leistungssport möglich. Um es zu stützen, werden wir die Übungsleiterpauschale spürbar anheben und die Digitalisierung vorantreiben, um das Ehrenamt von Bürokratie zu entlasten. Ehrenamtliche investieren ihre Zeit, um für andere da zu sein. Wir wollen sie dabei bestmöglich durch funktionierende Verwaltungsstrukturen und gute Rahmenbedingungen unterstützen. (b) Politisches, soziales oder sportliches Engagement darf nicht vom Kontostand der Eltern abhängen. Ein auskömmliches Taschengeld ist für uns eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. (c) Die Linke kämpft ohnehin für einen perspektivisch fahrscheinlosen ÖPNV, um Berlin bezahlbar zu machen. Ein kostenfreies Ticket für Ehrenamtliche ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung und eine direkte Würdigung ihres Einsatzes.

afd-pro

(a) Kennzeichen eines ehrenamtlichen Engagements ist, dass nicht alles gegen Bezahlung erfolgt. Wir erkennen ehrenamtliches Engagement an und fördern dieses, stehen jedoch einer Quasi-Bezahlung durch Taschengelder kritisch gegenüber. Kostenfreie ÖPNV-Karten und Parkplätze unterstützen wir. Vorhandene ehrenamtliche Übungsleiterpauschalen müssen steuerfrei sein und bei Bedarf angepasst werden. (b) Ja. (c) Ja.

 

tierschutzpartei-pro

(a - c) Die Tierschutzpartei Berlin will Ehrenamt spürbar einfacher machen. Wir bauen Bürokratiehürden ab, erweitern Freistellungsregelungen und sichern allgemein die Vereinbarkeit von freiwilligem Engagement und Beruf gesetzlich ab. Freiwilligendienstleistende erhalten angemessene Taschengelder. Wer ehrenamtlich aktiv ist, soll auch kostenfrei zum Einsatzort gelangen können. Wir werden den ÖPNV für alle Träger:innen einer Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg kostenfrei machen, solange er noch nicht für alle kostenlos ist. Eine zentrale Ehrenamtsplattform bringt Engagierte und Initiativen zusammen.

Soziale Teilhabe und Inklusion sind in wachsenden Metropolen der Schlüssel zu einer friedlichen und gesunden Stadtgesellschaft. Der demografische Wandel ist bereits spürbar und wird die Zielgruppe der Menschen mit Beeinträchtigungen weiter vergrößern. Es gilt deshalb, inklusiv zu denken und nicht nur barrierefrei. Zudem kann der Sport gerade durch seine Vereine einen maßgeblichen Beitrag zur Gesundheit leisten – doch Prävention durch Sport kommt in der Berliner Gesundheitspolitik so gut wie nicht vor.

(a) Wird sich Ihre Partei für gleichberechtigte und niedrigschwellige Zugänge und den gezielten Ausbau von inklusiver Sportinfrastruktur auf der Grundlage des Kriterienkatalogs für inklusiv nutzbare Sportstätten einsetzen – mit mindestens zwei inklusiven Sportstätten pro Bezirk und dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark als Leuchtturm der Inklusion? (b) Und werden Sie sich für eine von allen Ressorts mitgetragene Strategie zur Gesundheits- und Bewegungsförderung für alle Zielgruppen vom Kleinkind bis zu den Hochaltrigen und die bessere Erreichung sportferner Zielgruppen einsetzen?Projekte der sportorientierten Jugendsozialarbeit wie SpOrt365 haben schon Tausende Kinder und Jugendliche erreicht und einen starken Beitrag zur Bewegungsförderung und Gewaltprävention geleistet. (c) Werden Sie Projekte, wie SpOrt365, weiter fördern und auch auf andere Kieze ausweiten?

cdu-pro

(a) Die CDU Berlin berücksichtigt Barrierefreiheit konsequent bei allen Sanierungen und Neubauten von Sportstätten. Wir setzen auf moderne Standards, inklusive Planung und enge Zusammenarbeit mit allen Interessenträgern.  Den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark als inklusives Leuchtturmprojekt haben wir als CDU auf den Weg gebracht. Seine Realisierung ist uns daher ein zentrales Anliegen. (b) Wir unterstützen Initiativen, die Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebenslagen zusammenbringen und setzen uns für niedrigschwellige Zugänge zum Sport in allen Bezirken ein. (c) Die CDU Berlin baut „Sport 365" weiter aus, um ganzjährige, wohnortnahe Sportangebote für Kinder und Jugendliche in allen Bezirken zu schaffen.

spd-pro

(a) Wir müssen feststellen, dass unser politisches Ziel, in jedem Bezirk zwei Sportstätten inklusiv zu gestalten, in der Praxis an den etwas höheren Kosten für solche Bauten steigert. Ziel für die nächste Wahlperiode muss deshalb ein finanzieller Anreiz sein, inklusive Sportstätten zu Errichten. Den Um-bau des Jahn-Sportparks in einen Sportpark für alle haben wir vorangetrieben, wie keine andere Partei. Nach dem bald beginnenden Neubau des Stadions gilt es für uns nun, die weiteren Maßnahmen finanziell abzusichern.
Eine Gesamtstrategie für Sport und Bewegung befürworten wir, Sport muss in allen Lebensbereichen eine wichtigere Rolle spielen. Deshalb wollen wir auch weitere Sport- und Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum schaffen.

(b) Für diese Projekte, für die der organisierte Sport wichtiger Partner ist, haben wir uns bisher einge-setzt und tun dies auch weiter. Sie weiter zu finanzieren und auszuweiten ist wichtige Präventionsarbeit, die heute dank der Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure bereits Früchte trägt.

(c) Für diese Projekte, für die der organisierte Sport wichtiger Partner ist, haben wir uns bisher eingesetzt und tun dies auch weiter. Sie weiter zu finanzieren und auszuweiten ist wichtige Präventionsarbeit, die heute dank der Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure bereits Früchte trägt.

die_gruenen-pro

(a) Wir wollen den Zugang zum Sport für alle verbessern. Dazu gehört der systematische Ausbau barrierefreier und inklusiver Sportstätten auf Basis klarer Standards. Mindestens drei entsprechend ausgestattete Anlagen pro Bezirk sind ein realistisches Ziel. Der Jahn-Sportpark soll als inklusiver Modellstandort eine Vorreiterrolle einnehmen und vielen Menschen ermöglichen Sport inklusiv zu erleben. (b) Bewegung ist eine zentrale Grundlage für Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb setzen wir auf eine ressortübergreifende Strategie, von frühkindlicher Bewegung über Schul- und Vereinssport bis hin zu Angeboten für ältere Menschen. (c) Projekte wie SpOrt365 erreichen gezielt Kinder und Jugendliche in ihrem Lebensumfeld. Wir wollen diese Ansätze verstetigen und in weitere Quartiere bringen, insbesondere dort, wo Zugänge zum Sport bislang fehlen.

linke-pro

(a) Menschen, die vom System ausgegrenzt werden, müssen gleichberechtigte Mitglieder unserer Gesellschaft bleiben. Inklusion muss im Schulbereich wie im Sport strukturell verankert und beim Ausbau von Sportstätten zwingend mitgedacht werden. Wir brauchen verbindliche Inklusion und echte Teilhabe, damit die strukturelle Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen im Sport endlich aufgelöst wird. Dafür werden wir einen Stufenplan zur Herstellung weitestgehender Barrierefreiheit erarbeiten. Dabei setzen wir klare Prioritäten, um schnellstmöglich spürbare Verbesserungen in allen Bezirken zu erreichen. Neu zu errichtende Sportanlagen müssen grundsätzlich inklusiven Ansprüchen von Sporttreibenden und Zuschauenden gerecht werden. Das Ziel von mindestens einer vollinklusiven Sportanlage pro Bezirk werden wir konsequent umsetzen. Um dieses Ziel schneller und kosteneffizienter zu erreichen, forcieren wir den Bau von inklusiven „Typensporthallen“. Wir werden sicherstellen, dass diese barrierefreien Hallen vorrangig an Vereine mit inklusiven Angeboten und Behindertensportgruppen vergeben werden. Ein zentrales Projekt bleibt der Jahn-Sportpark. Wir setzen uns für eine Überarbeitung der bisherigen Neubaupläne für das Stadion ein und unterstützen die Forderungen der Bürgerinitiative „Jahnsportpark“ nach einem kostengünstigeren Stadion. Unser klarer Fokus liegt auf der Entwicklung des Sportparks, als inklusive Anlage für den Breitensport, die Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen uneingeschränkte Teilhabe ermöglicht. (b) Regelmäßige Bewegung wirkt bei diversen Krankheitsbildern präventiv. Wir unterstützen daher eine ressortübergreifende Strategie zur Gesundheits- und Bewegungsförderung für alle Zielgruppen vom Kleinkind bis zu den Hochaltrigen. Insbesondere schwer erreichbare und sozial benachteiligte Gruppen müssen dabei besonders adressiert werden. Dazu gehören wohnortnahe Bewegungsangebote, die in den Lebenswelten der Menschen verankert sind, etwa in Schulen, Betrieben, Stadtteilzentren und Pflegeeinrichtungen. Eine enge Zusammenarbeit mit kommunalen Trägern, Sportvereinen, sozialen Einrichtungen sowie Akteurinnen und Akteuren der Gesundheitsversorgung ist hierbei zentral. Informationsangebote sollten zudem mehrsprachig und barrierefrei gestaltet werden, um unterschiedliche Lebenslagen und Zugänge zu berücksichtigen. (c) SpOrt365 ist ein gelungenes Beispiel für die in der vorherigen Frage angesprochene ressortübergreifende Strategie zur Gesundheits- und Bewegungsförderung. Das Projekt verbindet Bewegungsangebote mit Jugendhilfe, Prävention und Stadtentwicklung und erreicht damit gezielt Menschen, die durch klassische Sport- und Bewegungsangebote oft nicht erreicht werden. Ansätze dieser Art sollten daher weiterhin unterstützt und perspektivisch ausgebaut werden.

afd-contra

(a) Wir sehen einen erheblichen Nachholbedarf im Behindertensport und werden diesen explizit fördern. Wo dies mit vertretbarem Aufwand möglich ist, sollten vorhandene Sportstätten inklusiv umgebaut werden. Wir haben das Ziel, den Breitensport möglichst allen Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen und werden dazu geeignete Programme fördern und ausbauen. Wir schließen uns den Forderungen des LSB an. Weitere Forderungen wie Sport365 sollten erst geprüft und bei Bedarf und finanziellen Mitteln unterstützt werden. (b) Ja, in jedem Fall. (c) s. o.

tierschutzpartei-pro

(a - c) Die Tierschutzpartei Berlin will mindestens eine vollinklusive Sportanlage pro Bezirk schaffen. Den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark entwickeln wir zu einem inklusiven, modernen Sportareal weiter. Alle Sportstätten müssen barrierefrei auffindbar, erreichbar und nutzbar sein. Eine ressortübergreifende Strategie zur Bewegungsförderung für alle Altersgruppen werden wir im nächsten Senat verankern. Projekte wie SpOrt365, die Kinder und Jugendliche in sozial benachteiligten Kiezen erreichen, fördern wir dauerhaft und weiten sie auf weitere Bezirke aus.

Um Berlin als Standort für den Leistungssport attraktiv zu halten, bedarf es gezielter Fördermaßnahmen. Dazu gehören die Eliteschulen des Sports mit einer qualitativ hochwertigen Internatsinfrastruktur an allen drei Standorten. Nur mit einer leistungsfähigen, bedarfsgerecht ausgebauten und langfristig finanziell abgesicherten Sportinfrastruktur kann Berlin seine Rolle als einer der führenden Standorte im deutschen Leistungssport behaupten und weiterentwickeln.

(a) Wird sich Ihre Partei dafür einsetzen, die notwendigen Internatskapazitäten an allen drei Standorten der Eliteschulen des Sports zu schaffen? (b) Und wird Ihre Partei die Weiterentwicklung des Sportforums Berlin zu einem nationalen Spitzensportzentrum unterstützen? (c) Werden Sie sich für eine zentrale Verwaltung der Regattastrecke Grünau auf Landesebene einsetzen?

cdu-pro

(a) Die CDU Berlin stärkt die Eliteschulen des Sports als unverzichtbaren Bestandteil der Berliner Sport- und Bildungslandschaft mit modernen Sportstätten und guten Trainingsbedingungen. (b) Die CDU Berlin unterstützt die Modernisierung des Sportforums Hohenschönhausen mit dem dort integrierten Olympiastützpunkt, um optimale Bedingungen für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler zu schaffen, ohne dabei nutzende Vereine zu verdrängen. (c) Wir sehen derzeit keinen Mehrwert in einer zentralen Verwaltung der Regattastrecke Grünau auf Landesebene, da sich der zuständige Bezirksstadtrat bereits engagiert für den Standort einsetzt.

spd-pro

Diese Ziele verfolgen wir gemeinsam seit längerem und sind überzeugt davon, sie Schritt für Schritt umsetzen zu können.

die_gruenen-pro

(a) Wir unterstützen den Ausbau von Internatsplätzen, um Nachwuchsleistungssport und schulische Bildung besser zu verbinden. Zu den Eliteschulen haben wir Änderungsvorschläge vorgelegt und wollen weiterhin beispielsweise das Abschulen auf Grund fehlender sportlicher Leistung abschaffen, um die Jugendlichen im System Sport zu halten. (b) Das Sportforum ist ein zentraler Standort für den Spitzensport. Wir wollen ihn modernisieren und weiterentwickeln, damit Berlin wettbewerbsfähig bleibt. (c) Wir prüfen eine stärkere zentrale Koordination, um Nutzung, Betrieb und Entwicklung effizienter zu gestalten, gleichzeitig sollen bestehende Strukturen und Expertise vor Ort einbezogen werden.

linke-pro

(a) Wir setzen uns für gute Rahmenbedingungen an allen Schulen ein. Auch junge Athletinnen und Athleten haben ein Recht auf eine duale Karriere unter besten pädagogischen Voraussetzungen, ohne dass ihre soziale Herkunft eine Hürde darstellt. Wir fordern ein verbindliches Förderkonzept für alle Leistungssportstandorte. Dieses soll durch individuelle Betreuung, ein strukturiertes Gesundheits- und Belastungsmanagement sowie eine enge Kooperation von Schule, Training und Familie. Sportabbrüche und vorzeitige Ausstiege wirksam reduzieren. Gleichzeitig müssen Athletinnen und Athleten durch systematische Perspektivberatung und duale Karriereplanung frühzeitig für schulische, berufliche und sportbezogene Zukunftswege abgesichert werden, damit sportliche Förderung nachhaltig wirkt und gewonnene Kompetenzen dem Sportsystem erhalten bleiben. (b) Der Erhalt und die behutsame Modernisierung von öffentlicher Sportinfrastruktur sind sinnvoll, sofern der Breitensport im Kiez hiervon parallel profitiert und keine Verdrängung stattfindet. Wir investieren nachhaltig in das Sportforum, das „Herz des Berliner Leistungssports“. Wir wollen es zu einem europäischen Vorzeige-Campus machen, der Spitzensport auf Weltniveau garantiert, ohne sich abzuschotten und gleichzeitig eine Brücke zum Kiezsport darstellt. (c) Sportstätten mit gesamtstädtischer und überregionaler Bedeutung sollten durch das Land verwaltet und finanziert werden, um den Bezirk Treptow-Köpenick finanziell zu entlasten. Wir setzen uns dafür ein, dass die Regattastrecke Grünau als zentral verwaltete Hauptanlage für den Wassersport in Berlin ausgebaut wird, um optimale Bedingungen für den Spitzensport zu schaffen. Zusätzlich sollen neue Anlagen wie Wasserski-, Kite- und Kanuslalomstrecken entstehen, damit alle Wassersportarten geeignete Infrastruktur vorfinden.

afd-pro

(a) Die AfD will alle drei Eliteschulen des Sports erhalten und bedarfsgerecht ausstatten. Wir werden dafür sorgen, dass Berlin zu einem Leuchtturm des Spitzensportes innerhalb Deutschlands ausgebaut wird. Alle drei Leistungszentren müssen erhalten und ausgebaut werden. Das betrifft auch das Sportforum Berlin. Die zentrale Verwaltung der Regattastrecke in Grünau auf Landesebene muss geprüft werden. (b) Ja, auf jeden Fall. (c) s. o.

tierschutzpartei-pro

(a - c) Die Tierschutzpartei Berlin unterstützt die individuelle Förderung junger Talente, wenn sie auf freiwilliger Grundlage und mit Blick auf das Wohlergehen der Sportler:innen erfolgt. Die Sicherung der Internatskapazitäten an den Eliteschulen des Sports befürworten wir. Unser sportpolitischer Schwerpunkt liegt auf dem Breitensport und der Teilhabe aller Berliner:innen. Spitzensportinfrastruktur wie das Sportforum Berlin soll langfristig auch dem Breitensport offenstehen und nicht ausschließlich auf Hochleistung ausgerichtet sein.

Sport lebt von Wettkämpfen und anderen Veranstaltungen, doch der Berliner Sport leidet unter der schlechten Genehmigungspraxis bei Sportveranstaltungen. Ob Laufen, Triathlon oder Wassersport – immer wenn Vereine und Verbände Events planen, drohen sie an überbordender Bürokratie, jährlich wechselnden Anforderungen und langen Entscheidungswegen zu scheitern.

(a) Wird Ihre Partei Planungssicherheit bei der Anmeldung von Veranstaltungen für Sportvereine und -verbände herstellen? (b) Werden Sie eine zentrale Genehmigungsstelle für bezirksübergreifende Sportveranstaltungen etablieren?

cdu-pro

(a) Die CDU Berlin schafft Planungssicherheit für Sportvereine und -verbände, beschleunigt Genehmigungsprozesse und baut bürokratische Hürden ab. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass die Verwaltung Genehmigungen innerhalb verbindlicher Fristen erteilt. (b) Im Rahmen der Verwaltungsreform ist dies zu prüfen.

spd-pro

 (a, b) Wir wollen, dass Verwaltungsprozesse schneller gehen und die Entscheidungspraxis in den Bezirken einheitlich ist, etwa bei der Genehmigung von Steganlagen. Dort, wo Sportveranstaltungen wie etwa Laufwettbewerbe und Radrennen mehrere Bezirke betreffen, verfolgen wir das Ziel, nur noch eine Ansprechstelle zu haben.

die_gruenen-pro

(a) Sportveranstaltungen sind wichtig für Vereine und Stadtgesellschaft. Wir wollen Genehmigungsverfahren vereinfachen, digitalisieren und transparenter gestalten, damit Planungssicherheit entsteht. (b) Gerade bei größeren oder bezirksübergreifenden Veranstaltungen kann eine zentrale Koordinierungsstelle Prozesse bündeln und beschleunigen. Ziel ist es, Vereine zu entlasten und Veranstaltungen verlässlicher planbar zu machen.

linke-pro

(a) Ja. Vereine organisieren Feste, Wettkämpfe und Treffen, die für jeden Kiez elementar wichtig sind. Sie dürfen nicht durch behördliche Willkür oder unklare Auflagen zermürbt werden. (b) Für bezirksübergreifende Events wie Marathons oder Triathlons braucht es aus Sicht der Veranstalter Anlaufstellen aus einem Guss ("One-Stop-Shop"), um ehrenamtliches Engagement nicht durch überbordende Bürokratie abzuwürgen.

afd-pro

(a) Wir werden die Bürokratie in allen Bereichen der öMentlichen Verwaltung radikal vereinfachen. Dies betrifft auch die Genehmigungswege für den Ausbau und die Errichtung von Sportstätten, für Sportveranstaltungen und für die Sportförderung. (b) Ja, nach vorheriger Prüfung.

tierschutzpartei-pro

(a, b) Die Tierschutzpartei Berlin will Verwaltungsverfahren grundsätzlich vereinfachen und digitalisieren. Für Sportvereine bedeutet das: klare Zuständigkeiten, verbindliche Fristen und standardisierte Verfahren bei der Genehmigung von Veranstaltungen. Jährlich wechselnde Anforderungen sind abzuschaffen. Wir unterstützen die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für bezirksübergreifende Sportveranstaltungen. Planungssicherheit für Vereine ist keine Verwaltungsdetailfrage, sondern eine Grundvoraussetzung dafür, dass Ehrenamt in dieser Stadt funktioniert.