Berlins Bürger*innen gestalten ihre Spiele
Vom 13. Februar an können die Berliner*innen die Bewerbung ihrer Stadt für Olympische und Paralympische Spiele aktiv mitgestalten. Bei der Kiez-Tour des Bewerbungs-Teams können Ideen eingebracht und Wünsche geäußert werden, ebenso es natürlich auch möglich sein wird, kritische Anmerkungen einzubringen. Mitarbeiter*innen des Teams werden vor Ort das Bewerbungskonzept erläutern und mit den Besucher*innen der Kiez-Tour diskutieren.
Eingeladen sind alle Berliner*innen. Einfach vorbeikommen, wie lange, dass ist allen selbst überlassen. Für zehn Minuten, um eine schnelle Information zur Meinungsbildung zu erhalten, oder auch drei Stunden, um sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich schon jetzt aktiv einzubringen.
Die Kiez-Tour läuft vom 13. bis 28. Februar 2026 und wird an zwölf Stationen Halt machen. Ziel der Bürgerbeteiligung ist ein vielstimmiges, lebendiges Bild dieser Stadt. Auch online (https://berlin-olympia.de/deine-meinung-zaehlt) sind alle Berliner*innen bis Ende Februar eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Perspektiven einzubringen. Diese Perspektiven werden im Bürgerforum und im Jugendforum diskutiert. Daraus entstehen konkrete Handlungsempfehlungen für die Spiele in Berlin - damit sie nachhaltig, fair und für alle sind – zusammengefasst in der „Bürgercharta für Olympia“.
Die Termine:
Charlottenburg/Wilmersdorf
Freitag | 13. Februar | 15 bis 18 Uhr
Bikini Berlin
Budapester Straße 38-50 | 10787 Berlin
S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten
Tempelhof/Schöneberg
Samstag | 14. Februar | 10 bis 13 Uhr
Rathaus Schöneberg, Louise-Schröder-Saal
U-Bahnhof Bayerischer Platz | Bus M43
Friedrichshain/Kreuzberg
Montag | 16. Februar | 15 bis 18 Uhr
Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda, Werkraum
Frankfurter Alle 14A, 10247 Berlin
U-Bahnhof Frankfurter Tor
Steglitz/Zehlendorf
Mittwoch | 18. Februar | 15 bis 18 Uhr
Boulevard Berlin | Community Space
Schlossstraße 10 | 12163 Berlin
U9 – Schlossstraße (direkter Zugang zum Center)
S1 – Feuerbachstraße (6 min Fußweg zum Center)
Spandau
Samstag | 21. Februar | 9 bis 12 Uhr
Horst-Korber-Zentrum
Glockenturmstraße 3-5 | 14053 Berlin
S-Bahnhof Pichelsberg
Pankow
Sonntag | 22. Februar | Vormittag
Schwimm- und Sprunghalle im Europapark (SSE)
Paul-Heyse-Straße 26 | 10407 Berlin
S-Bahnhof Landsberger Allee
Treptow/Köpenick
Montag | 23. Februar | 15 bis 18 Uhr
Forum Köpenick | Erdgeschoss
Bahnhofstraße 33-38 | 12555 Berlin
S-Bahnhof Köpenick
Marzahn/Hellersdorf
Dienstag | 24. Februar | 15 bis 18 Uhr
Freizeitforum Marzahn | Foyer
Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin
Tram 16
Lichtenberg
Mittwoch | 25. Februar | 17 bis 21 Uhr
Sportforum Berlin | Große Sporthalle
Weißenseer Weg 53, 13053 Berlin
Tram M13
Reinickendorf
Donnerstag | 26. Februar | 15 bis 18 Uhr
Humboldt-Bibliothek
Karolinenstraße 19 | 13507 Berlin
U-Bahnhof Alt-Tegel | Bus 123
Neukölln
Freitag | 27. Februar | 12 bis 15 Uhr
Campus Rütli | Quartiershalle
U-Bahnhof Hermannplatz (Linien U7 und U8). Von dort circa 15 Minuten Fußweg oder Sie steigen um in den Bus (Linien M29, M41, 171, 194).
U-Bahnhof Rathaus Neukölln (Linie U7). Von dort circa 15 Minuten Fußweg.
Mitte
Samstag | 28. Februar | 14 bis 17 Uhr
Stadtwerkstatt | Karl-Liebknecht-Str. 11, 10178 Berlin
1. Stock in den Arkaden, Zugang über Treppe oder Fahrstuhl
S-Bahnhof Alexanderplatz
Landessportbund Berlin mit Volksinitiative „Die Spiele für Berlin“ am Ziel
Für seine Volksinitiative „Die Spiele für Berlin“ hatte der Landessportbund Berlin rund 28.000 Unterschriften gesammelt und die Listen nach Weihnachten dem Berliner Abgeordnetenhaus überreicht. Der LSB hatte die Initiative im Sommer gestartet, um einen Beschluss des Abgeordnetenhauses für die Bewerbung Berlins um Olympische und Paralympische Spiele zu erreichen. „Mit der Volksinitiative geht es uns nicht allein um die Bewerbung, sondern insgesamt um mehr Bewegung und Sport für unsere Stadt“, sagt LSB-Präsident Thomas Härtel: „Wir wollen einen Sport für alle und fangen bei den Kindern an. Deshalb fordern wir auch ein tägliches Sportangebot an allen Berliner Schulen. Es braucht zudem mehr Sportstätten in Berlin, Plätze, Hallen und Schwimmbäder. Und nicht zuletzt wird der Sport von ehrenamtlichem Engagement getragen, das nicht nur wertgeschätzt, sondern auch entlastet werden muss. All das gehört zu unseren Zielen der Volksinitiative und ich möchte mich bei allen bedanken, die zu dieser Teamleistung beigetragen haben.“
Bis Weihnachten hatte der Landessportbund noch bei einigen Sportveranstaltungen mit Volunteers Unterschriften gesammelt. Zum Beispiel beim Heimspiel von Hertha BSC gegen Bielefeld oder beim Weihnachtssingen des 1. FC Union. „Für uns ist es sehr wichtig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Meinung zu einer Bewerbung zu erfahren. Durch die Volksinitiative sind wir in einen intensiven Austausch gekommen und haben sehr viel Unterstützung erfahren. Den Großteil der Unterschriften hatten wir nach den Herbstferien gesammelt, das waren mehr als 15.000“, sagt LSB-Direktor Friedhard Teuffel.
Manche Großvereine, allen voran der Berliner TSC, der SC Siemensstadt und Kaizen hatten alleine jeweils viele hundert Unterschriften gesammelt. Aber auch kleinere Vereine mit bis zu 100 Mitgliedern hatten in den vergangenen Wochen Unterschriftsbögen an den LSB geschickt. Auch Athlet*innen und Trainer*innen hatten viele Unterschriften gesammelt, und die Profiklubs der Sportmetropole Berlin waren tatkräftig eingebunden. „In den Gesprächen haben wir oft als gemeinsame Motivation gehört, dass es um bessere Bedingungen für Kinder und Jugendliche geht. Das passt zu unserem Leitsatz: Gebt die Spiele den Kindern“, sagt Friedhard Teuffel. „In den kommenden Wochen werden wir die Reaktionen, die wir erfahren haben, auswerten und in den Bewerbungsprozess einbringen. Das wird auch eine gute Grundlage für das Beteiligungsverfahren sein.“
Die Unterschriftenliste

News
Nachrichten Volksinitiative
Gastbeitrag von LSB-Präsident Thomas Härtel im Tagesspiegel zur Bewerbung Berlins um Olympische und Paralympische Spiele
Am 7. Oktober erschien im Tagesspiegel ein Gastbeitrag von LSB-Berlin Thomas Härtel: "Gebt die Spiele den Jüngsten!".…
Nachrichten Volksinitiative
Olympische und Paralympische Spiele entfalten gesellschaftlichen Mehrwert
Dr. Holger Preuß ist Professor für Sportökonomie und Sportsoziologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Der…
Datenschutzerklärung: Volksinitiative „Die Spiele für Berlin“
Wir nehmen personenbezogene Daten als Trägerin der Volksinitiative gem. § 3 des Gesetzes über Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid (AbstG) in Verbindung mit Art. 4 Nr. 7 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Empfang, um die Volksinitiative des Landessportbund Berlin durchzuführen. Ihre Unterzeichnung, Name, Geburtsdatum und Anschrift werden ausschließlich zur Durchführung der Volksinitiative erhoben und weitergeleitet. Die Löschung der Daten erfolgt zum Ende der Volksinitiative. Art, Umfang und Zweck der Datenerhebung und -zuleitung erfolgt auf Basis der DSGVO und § 42 Abs. 1 und Abs. 7 AbstG. Die Art und Dauer von Datenerhebung und -zuleitung durch den Landessportbund ist begrenzt auf die Durchführungsdauer der Volksinitiative gem. §§ 7 Abs. 3, 42 Abs. 4 AbstG. Stimmberechtigte haben gem. § 42 Abs. 3 AbstG gegenüber dem für sie örtlich zuständigen Bezirksamt während des laufenden Verfahrens zur Gültigkeitsprüfung einen Anspruch auf Auskunft, ob zu ihrer Person im informationstechnischen Verfahren ein personenbezogener Datensatz nach § 42 Abs. 1 S. 3 AbstG gespeichert ist.
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