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DOSB- und LSB-Vizepäsidentin Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper ist mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt worden. Berlins Regierender Bürgrmeister, Klaus Wowereit, überreichte die Auszeichnung im Auftrag des Bundespräsidenten. Er würdigte die Berliner Sportwissenschaftlerin als eine weltweit angesehene Repräsentantin der Sportmetropole Berlin und hob insbesondere ihre Verdienste für den Schul- und Behindertensport hervor.
Foto: Landesarchiv / Thomas Platow
Internationale Gäste beim LSB: Die Gruppe aus Tunesien, wo vor anderthalb Jahren der Arabische Frühling begann und mit Protesten und Aufständen autoritäre Regimes in Nordafrika und auf der Arabischen Halbinsel zu Fall brachte, setzte sich aus Vertretern der Deutsch-Tunesischen Akademie für gute Regierungsführung zusammen. Sie informierten sich über die Zivilgesellschaft und das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland. Der Jugend-, Breiten- und Gesundheitssport in unseren Sportvereinen wäre ohne das freiwillige Engagement von bundesweit acht Millionen ehrenamtlichen Helfern nicht möglich, so LSB-Direktor Heiner Brandi, der den Gästen außerdem die Strukturen des Sports in Berlin erläuterte.
Im nächsten Jahr wird das Deutsche Sportabzeichen 100 Jahre alt. Das sind 100 Jahre spannende Breitensportgeschichte voller Momente sportlichen Erfolgs und des Zusammenhalts zwischen Sportsfreunden und Familienmitgliedern beim gemeinsamen Fitnesstest. Der DOSB möchte solche Momente in Wort und Bild sammeln und veröffentlichen.
Zwischen dem 1. Mai und 31. August 2012 kann sich jeder an dem Foto- und Geschichtenwettbewerb „100 Jahre Deutsches Sportabzeichen“ beteiligen. Es gibt Preise zu gewinnen, die es nirgends zu kaufen gibt: u. a. eine Kanutour mit Olympiasieger Andreas Dittmer vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband, eine Trainingseinheit mit Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler von der BARMER GEK oder mit Frank Busemann, ehemaliger Weltklasse-Zehnkämpfer und Botschafter von kinder+Sport.
Im Rahmen des Wettbewerbs sucht der DOSB die schönsten, spannendsten, lustigsten oder emotionalsten Sportabzeichenfotos, die über eine Uploadfunktion auf www.sportabzeichen100.de oder per Post eingereicht werden können. Wer etwas Besonderes erlebt hat, eine Anekdote erzählen kann oder sogar noch von den Anfängen des Fitnessordens berichten kann, sollte es aufschreiben und an den DOSB senden.
Eine Jury wird im September die besten Bild- und Wortbeiträge küren. Infos: www.sportabzeichen100.de
Henning Opitz (m.) war 18 Jahre Berlins Handball-Präsident. Der 74-Jährige, der bei den Neuwahlen am Samstag nicht mehr kandidiert hatte, wurde von den Delegierten des Verbandstages zum Ehrenpräsidenten ernannt. LSB-Präsident Klaus Böger (l.) überreichte ihm im Beisein von LSB-Ehrenpräsident Peter Hanisch die Sportplakette in Gold. Neuer Präsident des Handball-Verbandes ist der 47-jährige Thomas Ludewig. Füchse-Manager Bob Hanning wurde zu einem der Vizepräsidenten gewählt. Foto: Krebs
Pressemitteilungen
Manfred von Richthofen, Ehrenpräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Landessportbundes Berlin, hat Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm Besonnenheit und Mut bescheinigt. Im Vorfeld der EM hatte Lahm die Europäische Fußball-Union zu klarer Positionierung gegen Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine aufgefordert, war von Uefa-Präsident Michel Platini jedoch brüsk zurückgewiesen worden. Von Richthofen kritisierte eine “gesellschaftspolitisch naive Haltung der Uefa“. Lahm habe ausdrücklich keine Boykott-Forderungen erhoben, sondern schlicht eine Position des deutschen Fußballs dargelegt. Die Bundesrepublik Deutschland stehe in demokratischer Tradition und wisse ihre Werte auch im Sport zu vertreten. “Diesen Mut hat mancher internationale Funktionär offenbar nicht“, so von Richthofen.
Der jährliche Tag der Offenen Tür des Abgeordnetenhauses von Berlin ist gute Tradition. Die Beteiligung des Hauptstadt-Sports daran auch. An diesem Samstag sorgte der Landessportbund Berlin und die Sportjugend für Sport, Spiel, Spaß auf dem Vorplatz und im Parlamentsgebäude selber – mit Kletterwand, Hüpfburg, Tanzgruppen, Barfuß-Fußpfaden. Dazu kamen diverse Beratungsmöglichkeiten, Fitness- und Gesundheits-Check-Ups und eine aufschlussreiche Ausstellung zum Thema Sport. Und natürlich gab es jede Menge “Politik um Anfassen“. Zum Beispiel mit der sogenannten „Elefantenrunde“, in der sich die Fraktionsvorsitzenden der Parteien den Fragen der Bürger stellten.
Der LSB war in breiter Front vor Ort mit vielen „Kümmerern“ des Sports aus Verbänden und Vereinen vertreten. Von LSB-Präsident Klaus Böger und Sportdirektor Heiner Brandi angefangen über Referenten, Übungsleitern bis zu den Aktiven selbst. Spaß und Kommunikation stellten sich da an den einzelnen Stationen fast von selbst her. Draußen auf dem Vorplatz erklommen derweil Kids den Kletterfels und hatten von oben einen glänzenden Blick auf das Gewusel unten.
Parlamentspräsident Ralf Wieland zeigte sich beim Rundgang mit LSB-Präsident Klaus Böger beeindruckt von der Vielfalt der sportlichen Angebote in unserer Stadt. LSB-Präsident Böger, einst Bildungssenator Berlins und nun der erste Mann des Sports, weiß das gute Zusammenspiel der beiden Gesellschaftsbereiche aus eigener Erfahrung und Berufung sehr wohl zu schätzen. „Der LSB lebt auch von der Politik. Es ist durchaus nicht republikweite Regel, dass Sportstätten kostenlos genutzt werden können. Dafür freilich gibt es auch gute Argumente, denn Sport macht das Leben erst richtig rund.“ Dies war beim Tag der Offenen Tür in vielfältiger Weise zu erleben.
Hockey-Landestrainer Friedel Strupp (mi.) freut sich über den neuen Kapuzenpullover. Insgesamt 50 Stück hatte die Firma Teamkontor, ein Kooperationspartner des LSB, für die Landestrainer gespendet. Die Pullover wurden von den LSB-Referenten Jens Krüger (l.) und Frank Schlizio (r.) bei der Trainer-Vollversammlung im Haus des Sports übergeben.
Das ist das Ergebnis der aktuellen Jahresstatistik für die 2 100 Vereine des Landessportbundes Berlin. Insgesamt treiben 594 000 Berliner Sport unter dem Verbandsdach, 2,5% mehr als im vergangenen Jahr. Zuwächse waren vor allem bei Fußball, Turnen, Tennis sowie im Alpin-Klettern zu verzeichnen. Größter der 50 Fachverbände im LSB ist der Berliner Fußball-Verband mit aktuell 129 000 Mitgliedern. Bei einem Gesamtwachstum von über zehn Prozent erweisen sich die 35 mitgliederstärksten Vereine als Motor der Berliner Sportentwicklung. Allein bei den Vorschülern konnte der Berliner Vereinssport mehr als 500 Neumitglieder gewinnen, in der Altersgruppe der Jugendlichen ‘über 15‘ sogar 1 500. LSB-Präsident Klaus Böger wertete das Verbandswachstum als “verdienten Lohn für zielstrebige und innovative Arbeit der Vereine in Berlin“.
















