Mit dem LSB-Siegel „Nachhaltiger Sportverein“ können sich vorbildliche Vereine und Verbände auszuzeichnen lassen. Der LSB unterstützt sie dabei auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

Für wen ist das Siegel interessant?

Für Vereine und Verbände, die sich bereits intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen und dieses Engagement zertifizieren lassen möchten. Aber auch für Vereine und Verbände, die sich auf den Weg machen, sich ganzheitlich zukunftsorientiert aufzustellen und hierbei einen Orientierungsrahmen, Impulse und Unterstützung suchen.

Was wird geprüft?

Ökonomische, soziale und ökologische Aspekte in den Bereichen: Organisation & Mensch, Infrastruktur, Mobilität, Veranstaltungen und Netzwerk & Öffentlichkeit.

Wie melde ich mich an?

→ Zur Selbsteinschätzung Online Quick-Check durchführen (ca. 15 Minuten)

→ Kontaktaufnahme mit dem LSB unter nachhaltigkeit@lsb-berlin.de 

→ Terminvereinbarung zur Vorbesprechung (Identifizierung von „Quick-Wins“ und drängenden Baustellen)

→ Vereinbarung eines Termins für das Audit

Kriterien des Siegels

Nachhaltige Finanzierung und Good Governance

  • Beispiel: Es liegt eine kurzfristige Geschäftsplanung vor und die Finanzierung ist gedeckt.

Engagemententwicklung

  • Beispiel: Es gibt eine*n Ehrenamts-/Engagement-Beauftragte*r.

Gesundheit, Bildung, Teilhabe

  • Beispiel: Es gibt ein inklusives oder gesondertes Angebot für unterrepräsentierte oder schutzbedürftige Gruppen.

Anti-Gewalt und -Diskriminierung; Kinder- und Jugendschutz

  • Beispiel: Kinderschutzbeauftragte sind benannt.

Nachhaltige Beschaffung

  • Beispiel: Eine Beschaffungsrichtlinie (Handlungsrichtlinie für nachhaltigen Einkauf) wurde implementiert.

Klima- und Umweltschutz

  • Beispiel: Es werden langlebige, stromsparende, effiziente Geräte genutzt.

Ressourcenschonung und Müllvermeidung

  • Beispiel: Möglichkeiten zur Mülltrennung und Information zur Müllvermeidung und Trennung sind vorhanden.

Good Governance und Arbeitsbedingungen

  • Beispiel: Es existieren infrastrukturelle Arbeitsschutzmaßnahmen.

Gesundheit, Bildung, Teilhabe

  • Beispiel: Es gibt Seminarräumlichkeiten für Bildungsaktivitäten (eigene oder feste Kooperationen).

Klima-und Umweltschutz

  • Beispiel: Biodiversität wird gefördert.

Eigene Infrastruktur (wenn vorhanden)

  • Beispiel: Sanitäreinrichtung sind Ressourcenschonend 

Arbeitsbedingungen

  • Beispiel: Digitale Besprechungen und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens werden angeboten und genutzt.

Bildung, Teilhabe, Schutzkonzepte

  • Beispiel: Es gibt eine Ausschilderung für barrierefreie Wege und Zugänge bzw. Wegeleitsystem sowie ggf. einen Behindertenparkplatz.

Klima-und Umweltschutz

  • Beispiel: Förderung der Anreise mit dem Rad und mit dem ÖPNV 

Gesundheit, Bildung, Teilhabe

  • Beispiel: Es gibt barrierefreie Informationen, Anmeldungen und Teilnahme an Veranstaltungen

Anti-Gewalt und -Diskriminierung; Kinder- und Jugendschutz

  • Beispiel: Es gibt rauchfreie, alkoholfreie Zeiten bzw. abgetrennte Zonen für Raucher*innen.

Beschaffung, Klima-und Umweltschutz, Ressourcenschonung/ Müllvermeidung

  • Beispiel: Es werden im Catering bio-, fair gehandelte, regionale Produkten verwendet.

Bildung, Teilhabe, Positionierung

  • Beispiel: Es gibt Kooperation/ ein regelmäßiges Angebot mit Schulen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen

Beschaffung, Klima- und Umweltschutz

  • Beispiel: Second-Hand-/ Tauschbörsen werden organisiert und/oder nicht mehr benötigte Gegenstände an soziale Akteure in der Nachbarschaft weitergeben.